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Zusmarshausen: Liebesgrüße an den Frühling

Zusmarshausen

Liebesgrüße an den Frühling

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    Begeistert applaudierten die Zuhörer den Protagonisten Anna Hauner (von links), Brigitte Thoma, Anna Maria Thoma, Andreas Gleich, Alena Kohler und Hans Mayer nach dem Konzert Mama e Figlia.
    Begeistert applaudierten die Zuhörer den Protagonisten Anna Hauner (von links), Brigitte Thoma, Anna Maria Thoma, Andreas Gleich, Alena Kohler und Hans Mayer nach dem Konzert Mama e Figlia. Foto: Manfred Miller

    Von Manfred Miller

    Das ist ein Novum in der Konzertreihe von ZusKultur. Mama e Figlia, alias Brigitte Thoma und ihre Tochter Anna Maria Thoma, gaben gemeinsam mit Laiensängern aus dem Landkreis ein Konzert. Walter Aumann, Vorsitzender des Veranstaltungsteams freute sich sehr über die vielen Besucher im Konzertsaal St. Albert.

    Dass diesmal auch Künstler aus der Region ihre Talente zeigen, hängt auch mit der 40-Jahr-Feier des Landkreises zusammen, zu der sehr viele Kommunen einen eigenen Beitrag geleistet haben. Schwungvoll begannen „Mama e Figlia“ das Konzert mit „Ecco L’aurora“ , O del mio dolce ardor“ und die heitere, lebensfrohe und lebendige italienische Lebensweise kam hier voll zum Tragen. Mit einer deutlichen Sicherheit sowohl in niederen als auch in den hohen Tonlagen, gepaart mit einer sehr einfühlsamen Interpretation überzeugte das Duo.

    Dass in jungen Sängern ein großes Potenzial schlummern kann, bewies die erst 13-jährige Alena Kohler aus Zusmarshausen, die Gesangsunterricht von Brigitte Thoma erhält. Sie begeisterte durch ihre gelungene Interpretation von Mozarts „Komm lieber Mai“ und „Das Veilchen“ und vor allem durch ihre glockenreine, klare Stimme, durch ihre Sicherheit und ihre Ausstrahlung.

    Wenn Hans Mayer aus Baiershofen, seit 2009 Chorleiter bei der Chorgemeinschaft Zusmarshausen, mit seinem kräftigen Bass die Arien des Sarastro „In diesen heilgen Hallen“ oder „O Isis und Osiris“ aus Mozarts „Zauberflöte“ zum Besten gab, so bestaunten die Zuhörer die volle, sonore Stimmkraft des Laiensängers. Dass ein Tenor mit musikalischer Leichtigkeit mühelos hohe Tonlagen meistert und den Saal mit seiner Klanggewalt zu füllen weiß, bewies Andreas Gleich aus Dinkelscherben in Beethovens „Ich liebe dich“ und Liedern von Brahms.

    In beeindruckender Weise trugen Brigitte Thoma und ihre Tochter von Liszt vertonte Gedichte Goethes vor, wie „Über allen Wipfeln ist Ruh“, „Der du von dem Himmel bist“. Mit voller Inbrunst und wunderbarer Gestaltungskraft verstand es Brigitte Thoma, das Thema vorzustellen, sehr einfühlsam am Klavier begleitet von Anna Hauner, die gerade bei „Ihr Glocken von Marling“ auf dem Klavier einen klaren Glockenklang intonierte. Mit ihrer reinen, glockenklaren Stimme gelang es Anna-Maria Thoma in Goethes Lied „Der du von dem Himmel bist“ die höchsten Töne mühelos zu meistern. 

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