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Diamantene Hochzeit: Mit Musik das Herz erobert

Diamantene Hochzeit

Mit Musik das Herz erobert

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    Josefa und Richard Merz feierten im Kreis ihrer Familie die Diamantene Hochzeit. Auch Bürgermeister Hansjörg Durz (links) gratulierte.
    Josefa und Richard Merz feierten im Kreis ihrer Familie die Diamantene Hochzeit. Auch Bürgermeister Hansjörg Durz (links) gratulierte. Foto: Sigrid Wagner

    Neusäß Das geschickte Fingerspiel auf den weißen und schwarzen Tasten seines Akkordeons war der Schlüssel zur großen Liebe. Das war vor über 60 Jahren, nun können die Eheleute Richard und Josefa Merz aus Neusäß ihre Diamantene Hochzeit feiern. Den langen Bund seines gemeinsamen Lebens feierte das Paar in der Eggelhofkirche in Achsheim. Domkapitular Monsignore Harald Heinrich zelebrierte feierlich die Heilige Messe. Diesmal drückte Enkel Benedikt Merz die Tasten der Orgel und begleitete Tenor Benedikt Bader. Bürgermeister Hansjörg Durz kam zum Gratulieren.

    In eine musikalische Familie hatte Josefa Merz geheiratet. An ihrem Richard gefiel ihr, dass er so geschickt mit dem Akkordeon umgehen konnte und ihr Schwiegervater spielte Mundharmonika. „Gefunkt hat es schon 1950“, verrät Josefa, doch zum Standesamt führte Richard Merz dann am 30. April 1952. Die Hochzeit musste schnell gefeiert werden, denn seinerzeit herrschte eine Wohnungsnot. Im Haus der Brauteltern war eine freie Wohnung und diese wäre sonst an Fremde vermietet worden.

    Auf ein arbeitsreiches Leben blickt Richard Merz zurück. Als Monteur für Brauerei- und Molkereianlagen sowie für Melkmaschinen war er in Ottmarshausen beschäftigt. „Ich war immer viel auf Montage unterwegs, vor allem im Allgäu“, so Merz. Sogar bei der Geburt des ersten Kindes sei er mit der Arbeit unterwegs gewesen. Erst mit dem nächsten Zug konnte er schnell nach Hause fahren und seinen Sohn in die Arme nehmen. Als der zweite Sohn geboren wurde, widmete sich Josefa Merz ganz der Erziehung ihrer Kinder. Gemeinsamer Familienurlaub war beiden Eltern wichtig. Zum Zelten nach Italien fuhr man mit den Kindern und später auch einmal auf eine Mittelmeerinsel. Gerne waren sie auch in Südtirol und im Bayerischen Wald. Heute ist ihnen ihr Garten rund um das Eigenheim wichtig und Josefa Merz kümmert sich gerne um ihre Blumen. Am liebsten verbringen die beiden Senioren ihre Zeit mit den fünf Enkelkindern. „Da ist immer was los, wenn die Kinder da sind“, schmunzeln die beiden. (sigw)

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