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Angebot im Bürgersaal: Neues Café in Bonstetten

Angebot im Bürgersaal

Neues Café in Bonstetten

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    Sichtlich Spaß machte den Gästen das Tanzen, das nach den vorgetanzten Übungen von Isabella Deffner und rhythmischen Faschingsschlagern ablief.
    Sichtlich Spaß machte den Gästen das Tanzen, das nach den vorgetanzten Übungen von Isabella Deffner und rhythmischen Faschingsschlagern ablief.

    Bonstetten Im neuen Bürgersaal gibt es jetzt ein „Ratschcafé“. Dahinter steckt Isabella Deffner, die die monatliche Veranstaltung organisiert. Vor drei Monaten fand das erste Ratsch-Café statt. „Jahrelang schleppte ich diesen Gedanken mit mir rum, die Gemeinde mit Leben zu füllen, also ‚Gemeinde leben’“, sagt Deffner. „Jetzt mit dem neuen Bürgersaal haben wir endlich die passenden Räume dafür.“

    Die Augsburgerin ist Mutter zweier erwachsener Kinder und vor 20 Jahren mit der Familie nach Bonstetten gezogen. Die 53-Jährige bezeichnet sich als „Hausfrau, die sich nicht langweilt“.

    In „ihr Café“ will sie jeden einladen, „der Zeit und Lust hat, Junge und Alte, das soll sich gerne mischen.“ Ein organisierter Fahrdienst sowie Bushaltestellen an der Kirche und am Fernsehturm würden für Mobilität sorgen. Schon beim ersten Nachmittag im Dezember waren 20 Gäste da, einen Monat später etwa 30.

    Eine der Helferinnen im Café ist Angelika Hauner. Sie ist vor drei Jahren mit ihrem Mann nach Bonstetten gezogen. „Das Ratsch-Cafe ist für mich auch eine gute Gelegenheit, Leute von hier kennenzulernen.“ Die Helfer arbeiten ehrenamtlich in der Küche, beim Fahrdienst und machen nach der Veranstaltung sauber. „Die Kuchen sind Spenden, und mit den 2,50 Euro für Kaffee und Kuchen holen wir die Unkosten wieder rein.“ Damit alles seine Ordnung habe, werde ein Kassenbuch geführt, Profit machen wolle man aber nicht.

    Auch wenn die Anwesenden, meist ältere Herrschaften ihre Namen nicht in der Zeitung lesen wollten, so äußerten sie sich doch freimütig über diese neue Einrichtung: „Das ist ganz toll, es gibt ja sonst nichts Vergleichbares im Ort“, sagt ein 76-Jähriger, der – wie die meisten an dem Nachmittag – bereits zum dritten Mal dabei war. Er will im März auf jeden Fall wieder dabei sein. Gut gefallen hat ihnen, „dass jedes Mal verschiedene Themen vorgestellt werden, letztes Mal war Fußpflege dran“.

    Das Motto von Isabella Deffner und ihren engagierten Damen im Februar lautete eindeutig: Fasching. Dafür dekorierten sie eine Seite des Bürgersaals mit Girlanden und Luftschlangen, selbst das passende „Faschingsgedeck“ mit Krapfen und „Ausgezogenen“ fehlten nicht. Viele Besucher hängten sich bunte Papierhalskrausen um oder setzten sich Hütchen auf den Kopf. Sichtlich hat es allen Spaß gemacht, selbst die 90-jährige Zenta Gröner legte zu Hansi Hinterseers Rhythmen ein flottes Tänzchen aufs Parkett.

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