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Neues aus der Dorferneuerung

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Neues aus der Dorferneuerung

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    Zu einer "kleinen Bürgerversammlung" zum Thema Dorferneuerung hatte Bürgermeister Manfred Schafnitzel jetzt interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Gasthaus "Zum Floß" eingeladen. Die Moderation des Abends lag in den Händen von Manfred Pfeiffer, dem Vorsitzenden der Teilnehmergesellschaft. Diplomingenieurin Petra Zimmermann vom Amt für ländliche Entwicklung in Krumbach erläuterte den Besuchern den Bereich der Förderung von Privatmaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung. Anhand einer Power-Point-Präsentation referierte die Architektin über die Höhe, die Voraussetzungen und eine "dorfgerechte" Gestaltung. "Nutzen Sie die begleitende kostenfreie Beratung mit Landschaftsarchitekt Walter Herb und dem Amt für Ländliche Entwicklung", forderte sie die Ellgauer Bürgerinnen und Bürger auf.

    Im Januar soll Modell des Dorfplatzes vorgestellt werden

    Flyer über dorfgerechte Gestaltung von Fassaden, Haustüren, Fenster und Vordächern, die das Amt für Ländliche Entwicklung mitgebracht hatte, konnten zur Information mit nach Hause genommen werden.

    Landschaftsarchitekt Walter Herb aus Thierhaupten zeigte in seinem Vortrag diverse Varianten der Gestaltung des Ellgauer Dorfplatzes auf, kombiniert mit Pflanzen und Wasserspielen. Bei der Bürgerversammlung im Januar wird der künftige Ellgauer Dorfplatz als Modell vorgestellt werden.

    Die Ellgauer Dorferneuerung steht unter dem Motto "Gemeinsam in die Zukunft". Herb erarbeitet dazu eine Gestaltungsfibel, die folgende Schwerpunkte zum Inhalt hat: geschichtliche Wurzeln, Baukultur heute und Dorfkultur, Grundthesen für eine bauliche Gestaltung, Gebäude, rund um das Haus und weitere Themen. "Die Baufibel soll Ihnen Denkanregungen geben, keine Patentlösungen", so Walter Herb.

    Bürgermeister Manfred Schafnitzel lobte die "meisterliche Bauzeit" des Ellgauer Mehrzweckhauses, das binnen eines Jahres weit gekommen ist, und sprach einen offiziellen Dank an Bauleiter Martin Oefele aus, der eigentlich Ruheständler ist, diese Aufgabe aber übernommen hat. Die Referenten des Abends beantworteten schließlich noch viele Fragen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger.

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