Aystetter Musikverein sieht keinen Bedarf für Räume

Aystetten Architekt Josef Matthias Baumgartner kann die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Sanierung und Erweiterung des Sportheims vorantreiben. Den eigentlich schon im Dezember gefassten Beschluss musste der Gemeinderat nicht mehr erneuern, auch wenn der derzeitige Planungsstand noch einmal auf der Tagesordnung stand.
Im Vorfeld waren mit dem Sportverein noch grundsätzliche Fragen wegen der vom Architekten angedachten Verlegung des Sportfelds und wegen der Schaffung von Parkplätzen geklärt worden, informierte Bürgermeister Peter Wendel bei der Sitzung. Gemeinderat Dr. Theo Seitz (CSU) erinnerte wie andere Räte auch in Bezug auf das auf zwei Jahre terminierte und zu finanzierende Bauprojekt an die anstehenden Haushaltsberatungen für 2012: Man müsse wissen, wie viel Geld denn zur Verfügung stehe.
Gemeinderätin Ulrike Steinbock sprach Einsparungsmöglichkeiten bei der Sportheimsanierung an. Nachdem der Musikverein den ihm angedachten Platz im Neubau offenbar nicht wünsche, könne man hier circa 100 Quadratmeter einsparen oder aber vorerst den Raum einfach nicht ausbauen, meinte sie. Peter Wendel sah für diesen Raum aber weitere Nutzungsmöglichkeiten, etwa durch eine Betreuungsgruppe von Schulkindern.
Einsparungsmöglichkeiten könnten definitiv geklärt werden, wenn die Entwurfsplanung fertig sind, betonte Architekt Baumgartner. Er sah zudem vor allem durch Eigenleistung der Sportler die Möglichkeit, Kosten zu reduzieren. (pks)
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