Nordendorf-Blankenburg Sie ist weit ins Tal hinein sichtbar, die Blankenburger Kirche, die der Märtyrerin Agatha geweiht ist. Die Pfarrgemeinde feierte bei einem Festgottesdienst mit Pfarrer Franz Walden das Patrozinium. Umrahmt wurde die Eucharistie vom Chor Eliata unter der Leitung von Hans Eß.
Eine Premiere des Chores gab es am Nachmittag. Seine Vision, nämlich ein eigenes Konzert von Eliata, ging dem engagierten Chorleiter nicht mehr aus dem Kopf. „Eliata“ kommt aus der hebräischen Sprache und bedeutet übersetzt „Mein Gott ist gekommen“.
Mehrstimmige Chorsätze einstudiert
Der Chor, der aus acht Damen besteht, wurde vor 20 Jahren gegründet. „Er gab zum Patrozinium heuer sein erstes eigenes Konzert“, berichtet Hans Eß. Dafür wurden mehrstimmige Chorsätze einstudiert, Soli geübt, kurzum: Für das erste Konzert war wochenlang geprobt worden. Chorleiter Eß suchte die Musikstücke aus, schrieb für sie eigene Texte und verfasste auch die Übergangstexte zu den einzelnen Stücken.
Viel Aplaus für den Chor
Ein „Gänsehaut-Gefühl“ vermittelte Leonard Cohens „Halleluja“ oder auch die Zugabe „Nehmt Abschied, Brüder“. Kräftiger und lang anhaltender Applaus war die Belohnung für ein außerordentliches Konzert. Der Chorleiter wurde mit einem Präsent überrascht. Von Hans Eß wurden die Chormitglieder sowie Melanie Weißhaupt, die am Klavier begleitete, mit einer weißen Rose bedacht. (gp)