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Landkreis Augsburg: Weihnachtsstress total: Wer hält länger durch - Jungs oder Mädels?

Landkreis Augsburg

Weihnachtsstress total: Wer hält länger durch - Jungs oder Mädels?

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    Shopping-Hysterie vor Weihnachten: Die überfüllten Einkaufscenter sind zwar weihnachtlich dekoriert, der Stress bleibt aber trotzdem nicht aus. Doch hier ist es wenigstens trocken und warm. Wesentlich unangenehmer wird die Jagd nach Geschenken in den Fußgängerzonen der Innenstädte bei Kälte, Schnee und Regen. Foto: Hendrik Schmidt, dpa
    Shopping-Hysterie vor Weihnachten: Die überfüllten Einkaufscenter sind zwar weihnachtlich dekoriert, der Stress bleibt aber trotzdem nicht aus. Doch hier ist es wenigstens trocken und warm. Wesentlich unangenehmer wird die Jagd nach Geschenken in den Fußgängerzonen der Innenstädte bei Kälte, Schnee und Regen. Foto: Hendrik Schmidt, dpa Foto: Hendrik Schmidt, dpa

    Landkreis Stress! Weihnachten rückt immer näher und wir sind hemmungslos überfordert. Aber ist das bei uns allen so? Oder nur bei den Mädchen? Wir schickten dazu die K!ar.Texter Vanessa Herfeldt und Philipp Kosak los, um es für sich selbst herauszufinden.

    Hier die Ansichten aus weiblicher Erzählperspektive:

    Wem schenke ich dieses Jahr überhaupt etwas? Diesmal bin ich nicht so knapp bei Kasse und kann meine Weihnachtsgeschenke etwas großzügiger verteilen. Mein gutes altes Notizheft ist mir dabei ein treuer Helfer! Akkurat schreibe ich schon Anfang Dezember jeden lieben Menschen, der von mir dieses Jahr ein Geschenk in seinen Händen halten soll, in mein Büchlein, und neben den Namen die Geschenkidee. Mama, Papa, Bruder, Freund, Taufpatin, Freundin, Tante, Onkel, Cousine, Oma, Opa, nicht zu vergessen die Eltern meines Freundes… da kann ich nur sagen: Zum Glück hab ich meine Liste!

    Lieder aus Lautsprechern

    Bis auch die letzte Geschenkidee mit ordentlichen Buchstaben in meinem Notizheft steht, vergehen nur wenige Tage. Jetzt kann es endlich zu den Einkaufsläden gehen! Natürlich an einem Samstag, da habe ich dann den ganzen Tag für den Weihnachtsbummel Zeit.

    Zwar sind die Fußgängerzonen ziemlich überlaufen, aber es macht Spaß, aus den Lautsprechern Weihnachtslieder zu hören, den Plätzchenduft in der Nase zu haben und schön mollig warm in dem dicken Wintermantel und Wollhandschuhen zu stecken. Doch jetzt geht es darum, systematisch die Liste von oben nach unten abzuarbeiten. Parfümerie, Buchhandlungen, Dekorationsläden, Feinkostläden … alles wird nach den passenden Geschenken durchstöbert. In der Parfümerie und in der Buchhandlung dauert es besonders lange, da ich erst einmal einen guten Duft bzw. ein spannendes Buch finden muss. Doch am Ende des Samstages sind alle Geschenke bis auf eins gekauft und von mir sicher nach Hause gebracht worden. Am nächsten Tag mache ich mich auch schon an das Geschenkeeinpacken. Es sollen besondere Verpackungen sein, und so verwende ich Stoff, Zeitungspapier und selbst bemaltes Papier als Geschenkpapier. Noch schnell zu jedem Geschenk eine persönliche Weihnachtskarte mit den besten Wünschen, und schon bin ich fertig! Jetzt habe ich noch eine wunderschöne Adventszeit vor mir und muss nicht zwei Tage vor Weihnachten von einem leer gekauften Laden zum anderen eilen, sondern kann gemütlich in meinem Wohnzimmer sitzen, Plätzchen essen und mit Freunden Spaß haben.

    Und so geht "Mann" mit dem Stress in der Weihnachtszeit um:

    Der Advent ist eine Zeit der Besinnung, eine Zeit, in der man zur Ruhe kommen kann - eigentlich. Wäre da nicht dieser Weihnachtsstress, von dem leider keiner verschont bleibt. Der eigentliche Stress beginnt bei den meisten Männern selbstverständlich erst in den letzten paar Tagen vor dem Heiligen Abend. Denn während die meisten Frauen schon Wochen vorher alle Geschenke gekauft und kunstvoll verpackt haben, kümmern sich die meisten männlichen Wesen erst kurz vor der Bescherung um die Präsente. Ich muss eingestehen, auch ich mache das so. Natürlich weiß ich, dass das Weihnachtsfest wie jedes Jahr am 24. stattfindet, aber trotzdem verschwende ich Anfang Dezember noch gar keinen Gedanken daran. Da die Adventszeit meist mit großen Schritten voranschreitet, kann man, ehe man sich versieht, die Tage bis zum Fest an einer Hand abzählen. Wenn man sich nicht schon vorher über das Internet schlaugemacht hat, überlegt man nun fieberhaft, was man seinen Liebsten kaufen soll.

    Hektik pur

    Man rennt hektisch von einem zum nächsten Geschäft, ärgert sich zwischendurch über das extrem hohe Verkehrsaufkommen (übrigens alles männliche Autofahrer, die ebenfalls auf Einkaufstour sind) und die laute Weihnachtsmusik, die aus jedem Lautsprecher ertönt, kann man inzwischen schon vorwärts und rückwärts mitsingen. Wider Erwarten läuft dann doch immer alles rund bei mir und ich finde das Richtige. Gute Nerven braucht man dafür jedoch allemal. Um dieses Jahr einem Kreislaufkollaps zu entgehen, habe ich mich entschlossen, früher Weihnachtsgeschenke besorgen zu gehen und nicht wie üblich, diese lästige Aufgabe bis zu den letzen Tagen aufzuschieben.

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