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08. Februar 2012 12:13 Uhr

Tischtennis

Favorit einen Punkt abgetrotzt

TSV Herbertshofen erreicht 7:7 gegen Fortuna Passau

Äußerst zuverlässig zeigte sich Herbertshofens Bianca Wanzl auch beim 7:7 gegen Spitzenreiter Passau.
Foto: Andreas Lode

Herbertshofen Dem Titelanwärter TTC Fortuna Passau in der Tischtennis-Bayernliga haben die Damen des TSV Herbertshofen beim 7:7-Unentschieden einen Punkt abgeknöpft. Die Zuschauer sahen schöne und spannende Auseinandersetzungen, aber teilweise auch für Spielerinnen und Besucher nervenaufreibende Spiele. Die Gastgeberinnen sind zwar weiter auf dem Relegationsplatz an drittletzter Stelle, liegen aber nur zwei Pluszähler hinter dem Tabellenfünften. „Wer so kämpft und spielt, kann und darf nicht absteigen“, waren sich die Fans und neutralen Besucher einig.

Erneut ohne die verhinderte Ute Speer, die auch fortan nicht bei allen Begegnungen dabei sein wird, kamen die Lechtalerinnen zu einem Doppelerfolg durch die Paarung Gudrun Herfert-Baumann/Madeleine Trieb, während Bianca Wanzl/Magdalena Reimann gegen das Spitzenduo mit 1:3 den Kürzeren zogen.

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Nervenspiele in den Spitzenauseinandersetzungen

Die besagten Nervenspiele waren dann die Topauseinandersetzungen zwischen den beiden tschechischen Spitzenspielerinnen mit Gudrun Herfert-Baumann und Madeleine Trieb. Beide Passauerinnen, insbesondere ihre Nummer 1 Marketa Vondrakova, verließen sich mit reinem Sicherheitsspiel auf ihre Betonabwehr und „reizten“ ihre eigentlich variabler agierenden Gegnerinnen, teilweise nach über 40-fachen Ballwechseln, immer wieder zu Schmetterbällen, die sie zurückbrachten. Die beiden Herbertshoferinnen konnten sich aber mit großem Einsatz und cleverem Spiel gegen Olga Poucheova jeweils mit 3:1 durchsetzen. Gudrun Herfert-Baumann führte im zweiten Satz zum 1:1-Ausgleich gegen Vondrakova bereits mit 6:0 und 10:7, verlor aber dann von der Gegnerin provoziert die Geduld und konnte die „Mauer“ an diesem Tage nicht mehr überwinden.

Madeleine Trieb scheiterte gegen die Abwehrstrategin nach 0:2-Rückstand mit 2:3. Da sich die zuverlässige Bianca Wanzl in beiden Begegnungen klar durchsetzte, reichten die beiden Schlusssiege von Herfert-Baumann und Trieb zum gerechten 7:7-Unentschieden. Nachwuchsspielerin Magdalena Reimann muss in die Taktiken dieser Klasse erst hineinwachsen. (gp)

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