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Fussball: Leidgenossen sind unter sich

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Leidgenossen sind unter sich

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    Vorspielen für den neuen Trainer: Gerhard Hildmann soll in der neuen Saison einen vernünftigen Kader zur Verfügung haben, in dem sich der Anteil an Gersthofern deutlich erhöhen soll.
    Vorspielen für den neuen Trainer: Gerhard Hildmann soll in der neuen Saison einen vernünftigen Kader zur Verfügung haben, in dem sich der Anteil an Gersthofern deutlich erhöhen soll. Foto: Marcus Merk

    von Oliver Reiser

    Gersthofen/Aindling Es ist eine ungewöhnliche Konstellation, unter der der TSV Aindling und der TSV Gersthofen am heutigen Freitagabend (19 Uhr, Stadion am Schüsselhauser Kreuz) zum schwäbischen Derby der Fußball-Bayernliga antreten. Beide Klubs haben nämlich keine Bewerbungsunterlagen für die neue Regionalliga Bayern abgegeben, spielen schon seit Wochen um die viel zitierte „Goldene Ananas“. Doch vor dem Duell der zuletzt nicht nur auf dem Spielfeld gebeutelten Kellerkinder will von der von Fußballern ungeliebten Südfrucht niemand etwas wissen. „Keiner will dieses Derby verlieren“, sagt Robert Walch.

    Er sieht in der Begegnung der Leidgenossen Aindling und Gersthofen keineswegs ein Freundschaftsspiel. „Es geht ums Prestige. Beide Klubs gehören nach wie vor zu den höchstklassigen der Region. Und das wird auch weiter so sein.“ Da sei es nicht verkehrt, schon mal eine Duftnote zu setzen, was nächstes Jahr in der Bayernliga abgeht. Der Trainer des TSV Gersthofen rechnet sogar mit einem sehr intensiven Match: „Die Spieler kennen sich untereinander. Da will sich keine eine Blöße geben.“ In der Vorrunde haben die Gersthofer vor 1000 Zuschauer eines ihrer besten Spiele gemacht und 4:2 gewonnen. „Da haben die Zuschauer etwas für ihr Geld geboten bekommen“, meint Walch und glaubt, dass es auch diesmal so sein wird: „Aindling hat gegen uns noch etwas gutzumachen.“

    Das Trainergespann Robert Walch/Gerhard Hildmann schmiedet derzeit weiter an der Mannschaft für die kommende Saison. Bis auf Lukas Kling (FV Illertissen) gibt es noch keine weiteren Abgänge. „Die Personalgespräche sind ziemlich fortgeschritten", sagt Walch, "ich habe schließlich eine Verpflichtung gegenüber meinem Nachfolger Gerhard Hildmann, ihm eine vernünftige Mannschaft zur Verfügung zu stellen. Es soll ja weiterhin vorwärtsgehen. Wir sind auch bemüht, dass sich der Anteil an Gersthofern innerhalb der Mannschaft erhöhen soll.“

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