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Verkehr: Abfahrtszeiten und Strecken der Busse ändern sich

Verkehr

Abfahrtszeiten und Strecken der Busse ändern sich

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    Die Stadtwerke brauchen mehr Busse für den Schienenersatzverkehr. Gebraucht gekaufte Busse werden für den zweijährigen Einsatz in Augsburg aufgemöbelt.  
    Die Stadtwerke brauchen mehr Busse für den Schienenersatzverkehr. Gebraucht gekaufte Busse werden für den zweijährigen Einsatz in Augsburg aufgemöbelt.   Foto: Anne Wall

    Auf dem Papier wird der Königsplatz schon umgebaut, zumindest wenn man nach den Fahrplänen an den Haltestellen geht: Heute beginnen Mitarbeiter der Stadtwerke, die Fahrpläne an 730 Haltestellen auszutauschen. Die neuen Fahrpläne tragen den Vermerk „Gültig ab 20. März“, die alten Fahrpläne werden nach und nach entfernt. Zudem haben die Stadtwerke in der Schülestraße am Roten Tor am Wochenende eine neue Weiche installiert, damit Straßenbahnen dort einfacher wenden können. Hintergrund ist, dass die Haltestellen Rotes Tor und Fachhochschule während des Kö-Umbaus neben dem Moritzplatz als Hauptknotenpunkt zu einem wichtigen Drehkreuz werden.

    Wenn am 20. März der Ersatzfahrplan in Kraft tritt, ist neben den Straßenbahnen auch der Busverkehr betroffen. Bei so gut wie allen Linien wird es leichte Verschiebungen im Fahrplan geben, auch wenn der bisherige Takt beibehalten wird. Hintergrund ist, dass Anschlüsse zur Tram angepasst werden müssen.

    Zudem werden Busse wegen der Bauarbeiten um den Stadtkern herum geleitet. Generell gilt: Die Buslinien, die jetzt schon im 15-Minuten-Takt fahren, behalten ihre bisherige Frequenz. Doch gibt es auch weitergehende Änderungen:

    • Linien 29, 30 und 31 In Hochzoll wird der bisherige Takt von zehn auf 15 Minuten ausgedünnt. Hintergrund ist, dass die Straßenbahnlinie 6, die in den zwei Jahren während des Ersatzfahrplanes zur Linie 64 wird, nur noch im 7,5-Minuten-Takt fahren wird. Somit ändern sich Anschlüsse.
    • Linie 32 Die Busse zwischen Klinikum und Zoo müssen im Innenstadtbereich anders geführt werden, um die Maximilianstraße/Remboldstraße zu entlasten, auf der mehr Trambahnen fahren werden. Die Busse fahren nicht mehr über den Moritzplatz, sondern über den Theodor-Heuss-Platz zur Haltestelle Fachhochschule. Von dort aus geht es weiter wie gewohnt.
    • Linie 33 Die Herrenbach-Linie 33 (Jakobertor über Schwabencenter zum Königsplatz) endet künftig am Roten Tor, um den Königsplatz während des Umbaus nicht anfahren zu müssen. Bewohner aus dem Herrenbach/Textilviertel können die Tramlinie 64 nutzen, die während des Kö-Umbaus über die Maximilianstraße ins Zentrum fährt.
    • Linien 22/23 Fahrgäste aus der Firnhaberau und der Hammerschmiede müssen sich im Innenstadtbereich auf eine andere Route einstellen. Die Busse halten am Hauptbahnhof nicht mehr an der bisherigen Haltestelle, sondern hinter dem Salewa-Haus. Sie fahren dann durch die Bahnhofstraße weiter und halten am Nordrand des Kö-Parks (kurze Bahnhofstraße bei Regionalbus-Haltestellen).
    • Linie 41 Die Busse, die von der Bergstraße in Göggingen starten, fahren nicht mehr bis zum Königsplatz, sondern nur noch bis zum Roten Tor. Fahrgäste können am Theodor-Heuss-Platz oder schon am Bukowina-Institut in eine Tram umsteigen, um zum Kö zu gelangen.
    • Linie 42 Neu eingeführt wird die von Bürgern seit langem gewünschte Verbindung zwischen Pfersee und Göggingen (Maria Stern) über die B17. Sie soll zum Anfang im Halbstundentakt verkehren, bleibt aber auch nach dem Kö-Umbau. Die Stadtwerke rechnen mit einer guten Auslastung. Während des Kö-Umbaus soll die Linie dafür sorgen, dass Fahrgäste von Pfersee nach Göggingen nicht über die Baustelle im Zentrum müssen.

    Nachtbusse Sie werden neu geführt, um den Moritzplatz als Knotenpunkt anfahren zu können. Die Linie, die Inningen/Bergheim bedient, wird künftig nur bis nach Göggingen fahren, weil sonst mehr Fahrzeuge auf dieser Nachtbuslinie eingesetzt werden müssten. Von Göggingen aus fahren Taxis, die mit den Bustickets genutzt werden können.

    Regionalbusse Die Regionalbusse des AVV werden teils ebenfalls mit versetzten Öffnungszeiten fahren, um die Anschlüsse einhalten zu können. Die Pläne sind unter www.avv-augsburg.de einsehbar.

    Testfahrten Speziell auf den Außenlinien wollen die Stadtwerke die übergangsweise gekauften, gebrauchten Dieselbusse einsetzen, um nicht in die Umweltzone zu fahren. Die Busse werden mit Sprüchen wie „Ich bin nur die Aushilfe“ oder „Bald ist alles wieder, wie es war. Nur besser.“ beklebt sein. Testfahrten wurden auf den neuen Trassen bereits absolviert. Demnächst werden auch die Fahrer der Verkehrsbetriebe auf Schulungsfahrten mit den neuen Strecken vertraut gemacht.

    Im Lauf dieser Woche werden alle Haushalte ein zweites Faltblatt erhalten, in dem die Änderungen für den jeweiligen Stadtteil erläutert werden. Informationen auch unter

    www.stadtwerke-augsburg.de

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