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Gedenkfeier für Jörg Mohr: Abschied von einem Menschenfreund

Gedenkfeier für Jörg Mohr

Abschied von einem Menschenfreund

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    Die Trauerfeier für Jörg Mohr im Dom Augsburg.
    Die Trauerfeier für Jörg Mohr im Dom Augsburg. Foto: Ulrich Wagner

    Dem Augsburger Dom fühlte er sich sehr verbunden, hier hat er vor 42 Jahren seine Frau Charlotte geheiratet. Der Dom, so war es sein Wunsch, sollte der Ort für seine Gedenkfeier sein. Eine große Trauergemeinde nahm dort gestern Mittag Abschied von Jörg Mohr, dem ehemaligen Geschäftsführer der Mediengruppe Pressedruck, in der die Augsburger Allgemeine mit ihren Heimatausgaben erscheint.

    Mohr war erst vor zwei Jahren in den Ruhestand getreten, dem Unternehmen aber weiterhin als Ratgeber und Freund eng verbunden geblieben. „Er gehörte zu unserer Unternehmensfamilie wie kaum ein anderer“, würdigte Alexandra Holland den nach schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren verstorbenen langjährigen Weggefährten.

    Der „Herr der Zahlen“ war ein ausgewiesener Menschenfreund. Sein Einsatz für die Kartei der Not (es ist das Leserhilfswerk unserer Zeitung) sei ihm eine „Herzensangelegenheit“ gewesen, sagte die Verlegerin und Geschäftsführende Gesellschafterin. An der Unternehmensspitze habe sie ihn stets als „ruhenden Pol in der stürmischen Medienwelt“ erlebt. Herz und Verstand seien bei ihm eins gewesen.

    „Die vielen guten Gespräche“ werde er sehr vermissen, sagte Andreas Scherer, Vorsitzender der Geschäftsführung, im Gedenken an Jörg Mohr. Die Mediengruppe habe einen wichtigen Ratgeber verloren, der Maßstabe gesetzt habe – „auch mit seiner tiefen Achtung vor den Menschen“.

    Über den „Menschenfreund“ und „Familienmenschen“ Mohr hatte zuvor auch Pfarrer Michael Saurler im Trauergottesdienst einfühlsam gesprochen: „Er hat Spuren hinterlassen in den Herzen vieler Menschen.“

    Dass berufliche Karriere und ein „angenehmer Charakter“ zusammenpassen können, hat Rainer Bonhorst über viele Jahre in der Zusammenarbeit mit Mohr erfahren. Der frühere Chefredakteur unserer Zeitung bezeichnete den Zahlenmenschen Mohr als „guten Freund der Redaktion“.

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