Der Streit um die Treppe am Fünffingerlesturm geht in die nächste Runde. DerVorstand der Alt-Augsburg-Gesellschaft hat entschieden, auf den Vorschlag von OB Kurt Gribl zum Abbruch der Außentreppe nichteinzugehen. Nun müssen Gerichte entscheiden. Von Lea Thies Von Lea Thies

Von Lea Thies
Augsburg - Der Streit um die Treppe am Fünffingerlesturm wird weiter gehen. Der Vorstand der Alt-Augsburg-Gesellschaft hat nun entschieden, den Vorschlag von OB Gribl zum Abbruch der umstrittenen Außentreppe nicht anzunehmen
Stattdessen hat der Verein der Stadt angeboten, den Umbau des Vorplatzes auf Kosten der Alt-Augsburg-Gesellschaft durchzuführen. Nun müssen Gerichte entscheiden, welche der Streitparteien Recht bekommt.
OB Gribl befürchtet, dass sich die Angelegenheit nun zum Dauerrechtsstreit entwickeln wird. "Ich habe in mehreren runden Tischen versucht, eine Einigung zwischen den Beteiligten herbeizuführen. Zuletzt habe ich der Alt-Augsburg-Gesellschaft angeboten, dass die Stadt beim Abriss der Treppe behilflich ist. Leider vergeblich", sagte Gribl auf Anfrage unserer Zeitung.
Gribl hatte sich für den Abriss eingesetzt, um in dem Streit langwierige und teure Gerichtsverfahren zu vermeiden. Nach der Ablehnung des Vorschlags liegt der Ball wieder beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München. Die Richter müssen entscheiden, ob der von der Stadt verhängte Baustopp der Treppe rechtsmäßig ist.
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