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Datenpanne in Augsburg: Altenhilfe-Chef entschuldigt sich

Datenpanne in Augsburg

Altenhilfe-Chef entschuldigt sich

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    Martin Neumeier
    Martin Neumeier

     Darin schreibt Martin Neumeier: „Bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich durch diese Vorkommnisse in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt fühlen, möchte ich mich an dieser Stelle ehrlich entschuldigen.“

    In diesen Tagen sollen dem Schreiben zufolge in allen städtischen Altenheimen Informationsveranstaltungen für die Beschäftigten stattfinden. Die Mitarbeiter erhalten außerdem Einsicht in die Bewertungen. Später werden die Daten gelöscht. Diese Vorgabe hatte auch der städtische Datenschutzbeauftragte Anton Haunz in seinem Bericht zu dem Vorfall gemacht. Wie berichtet, hatten Mitarbeiter Bewertungen von Kollegen auf einem Computerlaufwerk gefunden.

    Neumeier betont im Schreiben, dass die Daten nicht ausgewertet worden seien. Wie er darlegt, sei eine der Listen entstanden, als er noch nicht Werkleiter war. Bewertungen darin stünden zurecht in der Kritik. Unabhängig davon habe er 2010 ein ähnliches Schema ohne Bewertungen, sondern mit Schulnoten erstellt und es „im Rahmen eines ersten Testlaufs“ Heimleitern „als Idee zur Verfügung gestellt“. Es sei falsch gewesen, davon den Personalrat nicht zu informieren.

    Wer für die mangelhafte Datensicherung verantwortlich sei, lasse sich nicht mehr feststellen. Die Datensicherung werde nun auf den neuesten Stand gebracht.

    Die Gewerkschaft Verdi sieht diese Aussagen kritisch. Neumeier schiebe die Verantwortung ab, kritisiert Gewerkschaftssekretär Kai Winkler. Er fordert eine Kündigung des Werkleiters. (kru)

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