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Manroland: Briefe mit bitterem Inhalt

Manroland

Briefe mit bitterem Inhalt

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    Dietmar Duckarm darf bei Manroland bleiben. Die Nachricht erhielt er in diesem Umschlag.
    Dietmar Duckarm darf bei Manroland bleiben. Die Nachricht erhielt er in diesem Umschlag. Foto: Foto: Silvio Wyszengrad

    Mit versteinerten Mienen kamen die Mitarbeiter durch das Werkstor, viele hatten Tränen in den Augen. Der gestrige Montag war der wohl dunkelste Tag in der Geschichte von Manroland. Nachdem in der vergangenen Woche die Rettung des insolventen Druckmaschinenherstellers verkündet wurde, informierten Betriebsrat und Insolvenzverwalter gestern über den Stellenabbau. Jedem Mitarbeiter wurde in einem Brief mitgeteilt, ob er unter dem neuen Eigentümer weiterarbeiten darf oder gehen muss. Die entscheidende Nachricht war verpackt in weiße Umschläge und wurde nach einer Betriebsversammlung verteilt. „Die Stimmung war sehr gedrückt“, berichtet Betriebsratschef Jürgen Bänsch. Viele Mitarbeiter seien aber auch froh gewesen, endlich Gewissheit zu haben. „Die Unsicherheit war für viele nervenaufreibend.“

    Künftig werden noch 1500 Menschen in Augsburg für Manroland arbeiten, zuletzt waren es 2400 gewesen, davon 200 Auszubildende und 200 Menschen in Altersteilzeit. (monik)"Seiten 1 und 6

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