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Augsburger Theater: Container: Wird jetzt alles gut?

Augsburger Theater

Container: Wird jetzt alles gut?

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    Neben dem Theater entsteht ein Übergangsbau, der als Ersatz für die Komödie dient und mindestens 14 Jahre genutzt werden soll. Die Bodenplatte wird in den nächsten beiden Wochen gegossen, ab Mitte Oktober beginnt der Hochbau.
    Neben dem Theater entsteht ein Übergangsbau, der als Ersatz für die Komödie dient und mindestens 14 Jahre genutzt werden soll. Die Bodenplatte wird in den nächsten beiden Wochen gegossen, ab Mitte Oktober beginnt der Hochbau. Foto: Foto: Silvio Wyszengrad

    In gut drei Wochen wird auf der Baustelle neben dem Theater zu erkennen sein, welche Ausmaße die neue Spielstätte fürs Schauspiel einmal haben wird: In der Woche ab 17. Oktober werden die Fertigteile für den Übergangsbau montiert. Unklar ist dagegen noch, wie die Fassade aussehen soll: Weil der Denkmalschutz gegen die erste Planung Einwände hatte, wird das Thema diese Woche neu besprochen. Geplant ist nun, die Außenansicht von einem Bühnenbildner gestalten zu lassen. „Wir sind auf drei Leute zugegangen, von zweien haben wir bereits Rückmeldungen bekommen“, sagte Intendantin Juliane Votteler gestern am Rande des Theater-Werkausschusses.

    Ausschreibungen für Container sind fast abgeschlossen

    90 Prozent der Ausschreibung für den „Container“ sind laut Baureferent Gerd Merkle inzwischen abgeschlossen, der Rest – Malerarbeiten, Bühnentechnik, Schließanlage und anderes – folgen im Oktober. „Bislang liegen wir im Kostenrahmen von 5,3 Millionen Euro“, sagt Merkle. Er denkt, dass diese Vorgaben eingehalten werden können.

    Ein „unglaublich gutes Gefühl für die Zukunft“ hat Intendantin Juliane Votteler. Dies liegt nicht allein am Baufortschritt für die neue Spielstätte, sondern auch an den Aussichten für eine Generalsanierung des Theaterstandortes. Vorgesehen ist folgender Zeit- und Finanzierungsplan, auf den sich die Stadt vorläufig mit dem Freistaat geeinigt hat:

    Großes Haus 27 Millionen wird die Sanierung des Theaters voraussichtlich kosten. Start soll 2014 sein, die Arbeiten sind auf vier Jahre angelegt, wären also 2018 abgeschlossen. Ein früherer Beginn ist laut Auskunft von Kulturreferent Peter Grab unrealistisch, da die Stadt bis dahin noch zahlreiche andere Investitionen zu stemmen hat, darunter das Ganztagesschulprogramm, der Ausbau der Kindertagesstätten sowie Kleine Ostumgehung und Curt-Frenzel-Stadion.

    Freilichtbühne Die Instandsetzung soll 2018 und 2019 über die Bühne gehen. Veranschlagt sind sieben Millionen Euro.

    Weitere Betriebsstätten Auch die Werkstätten und der Verwaltungsbau des Theaters müssen erneuert werden. Mit diesen Nebengebäuden – sie werden abgerissen und neu gebaut – könnte im Jahr 2019 begonnen werden. Kostenpunkt: 55 Millionen Euro.

    Das Kulturreferat geht davon aus, dass der gesamte Theaterstandort bis zum Jahr 2028 saniert sein könnte. Arbeiten, die bis dahin anfallen, werden erledigt. Was die Finanzierung betrifft, erwartet sich Augsburg nach Rücksprachen mit Finanzstaatssekretär Franz Pschierer eine staatliche Beteiligung von 45 Prozent ( AZ berichtete). Nicole Prestle

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