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Augsburg: AZ-Umfrage: Der neue Kö hat viele Freunde

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AZ-Umfrage: Der neue Kö hat viele Freunde

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    Mehr als 40 Prozent der Augsburger erwarten Vorteile, wenn der Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs umgebaut ist.
    Mehr als 40 Prozent der Augsburger erwarten Vorteile, wenn der Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs umgebaut ist. Foto: Silvio Wyszengrad

    Mitten in der Stadt klafft eine riesige Lücke – der Königsplatz wird umgebaut. Viele Augsburger hoffen, dass dort etwas entsteht, was ihr Leben erleichtert: In einer Telefonumfrage unserer Zeitung sagten 41,5 Prozent, dass sie sich vom neuen Königsplatz Vorteile für den öffentlichen Nahverkehr erhoffen. 13,7 Prozent halten die Bauarbeiten für Geldverschwendung.

    Ein Fünftel der Augsburger lehnt Kö-Umbau ab

    Von Anfang April bis in den Mai hatte eine Agentur im Auftrag unserer Zeitung bei 3536 Augsburgern nachgefragt. In sechs Bereichen konnten sie ihre Meinung sagen. Die Themen reichten vom Kö-Umbau über Kinderbetreuung bis zum FC Augsburg. Herausgekommen ist ein interessantes, wenn auch nicht repräsentatives Meinungsbild. Die Ergebnisse stellen wir Ihnen ab heute vor.

    Am Anfang steht das Thema, das die Stadt derzeit am meisten beschäftigt – der Umbau des Königsplatzes. Die meisten Augsburger (41,5 Prozent) rechnen damit, dass es nach dem Umbau angenehmer werden wird, mit Bus und Tram zu fahren. Das deckt sich mit dem zweiten Bürgerentscheid zum Königsplatz, in dem eine Mehrheit für das Projekt gestimmt hatte.

    Ein Fünftel ist skeptisch oder lehnt das Projekt ab: Sieben Prozent fürchten, dass das Nahverkehrsangebot jenseits der Innenstadt schlecht bleibt, knapp 14 Prozent sind gegen den Umbau. Sie halten die 25 Millionen Euro, die alleine am Königsplatz verbaut werden für Geldverschwendung. Zum Gesamtprojekt Mobilitätsdrehscheibe gehört jedoch unter anderem auch noch der Umbau des Hauptbahnhofs.

    40 Prozent nutzen öffentliche Verkehrsmittel nicht

    Interessant ist auch die vierte Zahl: Knapp 40 Prozent der Befragten haben keine Meinung oder geben an, dass sie nicht mit Bus und Tram fahren. Der neue Kö wird jedoch auch für Autofahrer, Radler und Fußgänger zu spüren sein, weil die Achse Konrad-Adenauer-Allee – Fuggerstraße unterbrochen und künftig autofrei sein soll.

    Mehr zum Thema Königsplatz-Umbau lesen Sie auch in unserem großen Special.

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