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Fußballstadion: Die Fassade als regionaler Werbeträger

Fußballstadion

Die Fassade als regionaler Werbeträger

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    Fußballstadion des FCA ohne Fassade
    Fußballstadion des FCA ohne Fassade Foto: Foto: Silvio Wyszengrad

    Die Fassade für die Impuls-Arena – das Augsburger Fußballstadion – ist ein Thema, das auch die Region angeht. Dies sagen die Freien Wähler im Kreis Augsburg. Deren Fraktionschef Bernhard Hannemann spricht sich dafür aus, dass die Fassade gemeinsam von Verein, Region und Wirtschaft realisiert werden soll.

    „Uns bietet sich hier eine einmalige Gelegenheit, die Wirtschaftskraft der Region in einem Bauwerk abzubilden und damit ein neues Erkennungsmerkmal der Region zu schaffen“, so Hannemann. Laut Freien Wählern „dürfte es ohne weiteres möglich sein, die in der Region bedeutenden Werkstoffe – nämlich Glas, Holz und vor allem Carbon – in einer Fassade unterzubringen.“

    Ziel müsse es sein, diese neu geschaffene Fassade als Wiedererkennungsmerkmal künftig vermarkten zu können. Hannemann: „Sinnvoller als Broschüren, Flyer oder sonstige Werbeträger ist ein gemeinsames Symbol, welches unmittelbar und dauerhaft mit unserer Wirtschaftsregion verbunden wird.“

    Augsburger CSU unterstützt Idee der Solarfassade

    Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl hatte sich zuletzt dafür ausgesprochen, die Umsetzung einer Solarfassade ernsthaft anzugehen. Dafür gibt es Rückendeckung von der CSU-Stadtratsfraktion. Deren Vorsitzender Bernd Kränzle sagt: „Mit einer Solarfassade würde das Augsburger Fußballstadion ein unverwechselbares Erscheinungsbild nach außen erhalten und der Umweltstadt Augsburg gut zu Gesicht stehen.“ Mit Sponsoren und einer eventuellen Unterstützung des Freistaates könnte eine Realisierung der Außenfassade mit hoher Qualität ohne Zeitdruck angegangen werden, so Kränzle weiter.

    Koalitionspartner Pro Augsburg betont, er unterstütze die Initiative von Gribl ebenfalls. Die Bürgergruppierung habe frühzeitig auf die Möglichkeit hingewiesen, verstärkt auf Photovoltaik-Fassaden zu setzen: „Für eine energetische Nutzung der Infrastruktur haben wir im Dezember 2010 den Stein ins Rollen gebracht.“ Damals wurde die Verwaltung beauftragt, die Möglichkeit von Solaranlagen an Park&Ride-Plätzen zu untersuchen. (möh)

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