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Theater: Ein Fest für alle

Theater

Ein Fest für alle

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    Der Bau der neuen Theater-Spielstätte läuft im Zeitplan.
    Der Bau der neuen Theater-Spielstätte läuft im Zeitplan. Foto: Foto: Wyszengrad

    Die Lampen sind ausgesucht, ein erstes Blechteil der Außenfassade zur Ansicht ist montiert: Die Interimsspielstätte fürs Theater liegt im Zeitplan. Intendantin Juliane Votteler skizzierte gestern im Kulturausschuss, wie sie und ihre Kollegen sich die Eröffnung vorstellen. Für die Bürger bedeutet das: Ab Februar ist das Warten (fast) vorbei. Ab dann will das Theater intensiv über das neue Haus informieren. Motto der Kampagne: „Open House – Der Einzug beginnt.“

    Auf der Internetseite des Theaters sollen ab Februar regelmäßig Bilder und Informationen über den Stand der Arbeiten veröffentlicht werden. Auch an eine Ausstellung mit Fotos im Großen Haus und an eine Broschüre über das Interim ist gedacht. „Schließlich haben wir den Baufortschritt von Anfang an dokumentiert“, sagt Votteler. Für die Theater-Abonnenten soll am 18. Februar ein Baustellenrundgang angeboten werden. Die Sponsoren – das meiste Geld kam von der Stadtsparkasse – bekommen eine Extra-Veranstaltung.

    Die ganze Stadt soll eingebunden werden

    Für die offizielle Eröffnung, die ein großes Fest unter Beteiligung aller Sparten werden soll, schlug die Intendantin gestern den 1. Mai vor – eine Abendveranstaltung, die aber noch mit dem Personalrat abgestimmt werden müsste. Am 2. Mai gäbe es die erste Inszenierung im „Container“: eine Wiederaufnahme von Brechts „Mann ist Mann“, mit dem die Spielstätte eigentlich schon letztes Jahr hätte eröffnet werden sollen.

    Wichtig ist es Juliane Votteler nach eigener Aussage, die ganze Stadt mit in die Eröffnungsfeier einzubinden. Am 5. Mai soll es deshalb einen Tag der offenen Tür geben. „Wir könnten dann auch schon den neuen Spielplan vorstellen sowie auf das Programm der Freilichtbühne und das der Bayerischen Theatertage eingehen.“ Auch ein Gastspiel und Poetry Slam sind angedacht.

    Bautechnisch steht diesem Zeitplan wohl nichts im Weg. Baureferent Gerd Merkle betonte gestern, er wolle das Haus Ende April ans Theater übergeben. Auch in anderer Hinsicht ist er zuversichtlich: Das Gerichtsverfahren, das das Architekturbüro Voit & Partner angestrengt hatte (AZ berichtete), wird laut Merkle wohl „im Sinn der Stadt ausgehen“. Heute ist der nächste Verhandlungstag; eventuell fällt bereits ein Urteil. (nip)

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