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Podium: Einsatz für verfolgte Christen

Podium

Einsatz für verfolgte Christen

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    Der CDU-Politiker Volker Kauder tritt für Religionsfreiheit ein.
    Der CDU-Politiker Volker Kauder tritt für Religionsfreiheit ein. Foto: Ulrich Wagner

    Im indischen Bundesstaat Orissa hatte seine Mission Erfolg. Es habe 2011 keine gewalttätigen Übergriffe auf Christen mehr gegeben, regist-rierte Volker Kauder, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, mit Genugtuung. Der Politiker hat es sich zur Aufgabe gesetzt, persönlich für verfolgte Christen einzutreten. In St. Anna wirkte Kauder an einem „aufrüttelnden Abend“, so sein CSU-Bundestagskollege Christian Ruck, mit.

    Religionsfreiheit nannte Kauder „etwas ganz Existenzielles“ für den Menschen. Aber leider sei sie in vielen Ländern der Erde nicht verwirklicht. Kauder ging auf die Situation in Ägypten, im Irak, in Malaysia, in Marokko – und in der Türkei ein. Solange hier den Christen verboten sei, Kirchen zu bauen und Priester auszubilden, sei der Weg nach Europa „noch Lichtjahre entfernt“.

    Den Themenabend, den der Verein Augsburg-International mitveranstaltete, rundeten vier Statements ab. Stadtdekanin Susanne Kasch appellierte an die Migranten: „Konflikte anderswo dürfen unser Zusammenleben hier nicht bestimmen und kaputtmachen!“ Prälat Bertram Meier, Referent für Weltkirche im Bistum Augsburg, nannte mit Papst Benedikt XVI. die Religionsfreiheit einen Weg zum Frieden. Sie bilde das „Herz aller Menschenrechte“ und sei unantastbar.

    Der Kirchenhistoriker Prof. Gregor Wurst meinte, die Christenverfolgung römischer Kaiser sei nicht zu vergleichen mit dem, was sich heute im Irak oder in Ägypten abspiele. Der Hass speise sich dort aus Ideologien wie dem Islamismus. Simon Jacob, der Integrationsbeauftragte der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, beklagte, dass Christen altorientalischer Kirchen in ihrer angestammten Heimat aggressiv unterdrückt würden. (loi)

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