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Elegant und perlend

Augsburg

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    Der Dirigent (Christian Echl, links) und sein Solist (Gottfried Hefele) im Augsburger Parktheater. Foto: Fred Schöllhorn
    Der Dirigent (Christian Echl, links) und sein Solist (Gottfried Hefele) im Augsburger Parktheater. Foto: Fred Schöllhorn Foto: Fred Schöllhorn

    Vor ausverkauftem Haus spielte das Orchester Werke von Mozart, Corelli und Grieg. Als Solist konnte Dirigent Christian Echl den Pianisten Gottfried Hefele verpflichten. Zwischen den Sätzen der "Holberg-Suite" nach der Pause las der Schriftsteller Peter Dempf Geschichten aus eigener Feder.

    Gleich zu Beginn zeigte das Augsburger Ärzteorchester Klangreichtum und Können bei dem Divertimento in C-Dur (KV 157) von Mozart. Dieser schrieb die Komposition als 17-Jähriger zur Vorweihnachtszeit in Bozen bei einem Reisestopp, sie wurde deshalb auch als "Mailänder Quartett" bekannt.

    Zwei humorig groteske Weihnachtsgeschichten

    Als Höhepunkt des Abends erwies sich das Konzert für Klavier und Orchester A-Dur (KV 488) von Mozart mit dem Pianisten Gottfried Hefele. Mit Eleganz und perlenden Klavierläufen faszinierte er; das Orchester erwies sich im Zusammenspiel als geschmeidiger Klangkörper. Dafür wurden die Künstler mit rauschendem Applaus bedacht. Gottfried Hefele bedankte sich spontan mit einer Solozugabe auf dem Flügel.

    Nach der Pause erklang mit dem Concerto grosso op. 6 Nr. 1 von Corelli ein barockes Kleinod. Zwischen den Sätzen von Edvard Griegs "Aus Holbergs Zeit", einer "Suite im alten Stil", wie der Komponist anmerkte, las der Schriftsteller Peter Dempf zwei humorig groteske Weihnachtsgeschichten aus seinem Band "Der Katastrophenbaumeister", in dem er seinen Großvater verewigt hat.

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