Die neuen Pflastersteine in der Augsburger Maximilianstraße sind fehlerhaft. Wenn ein konkreter Mangel nachgewiesen wird, muss die Baufirma vermutlich nachbessern. Von Michael Hörmann

Die fehlerhaften Granitplatten in der Maximilianstraße werden jetzt ein Fall für den Gutachter: Zwei Labors sind beauftragt, zu unter- suchen, woran die Fleckenbildung festzumachen ist. Sollte vom Gutachter ein Mangel an dem neuen Belag nachgewiesen werden, muss nachgebessert werden. Im Fall der Fälle müsste dies die Baufirma übernehmen.
Dies sagte Oberbürgermeister Kurt Gribl am Donnerstag. Mit einem Ergebnis der Untersuchungen ist in vier Wochen zu rechnen.
Die von der Stadt beauftragte Baufirma, der Steinlieferant und die Gutachterfirma würden dabei eng zusammenarbeiten, sagte Gribl: „Wir wollen ein ordentliches Pflaster.“ Die Arbeiten seien nicht abgenommen, sodass jederzeit eine Nachbesserung möglich sei. „Einzelne Steine auszutauschen, ist sicherlich nicht das Problem“, so Gribl weiter. Die Bauarbeiter, die die Granitplatten verlegt hatten, nahm der Oberbürgermeister ausdrücklich in Schutz: „Beim Verbauen sieht man die Farbabweichungen nicht.“
Wegen der Fleckenbildung auf den Platten hatte zuletzt Architekt Volker Schafitel, Vorsitzender des Architekturforums, die Stadt angegriffen.
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