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Städtebau: Maxstraßen-Umbau: Handel hat Bedenken

Städtebau

Maxstraßen-Umbau: Handel hat Bedenken

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    Die Gehwege in der Maximilianstraße sollen verbreitert werden. Der Handelsverband Bayern befürchtet, dass Autofahrer bei der Umgestaltung zu kurz kommen.
    Die Gehwege in der Maximilianstraße sollen verbreitert werden. Der Handelsverband Bayern befürchtet, dass Autofahrer bei der Umgestaltung zu kurz kommen. Foto: Foto: Silvio Wyszengrad

    Der Einzelhandelsverband sieht die Pläne der Stadt für den Umbau der Maximilianstraße kritisch: Das Auto sei nämlich der klare Verlierer. Wie berichtet werden wohl 80 von 200 Parkplätzen wegfallen. „Dies schlägt auf den Einzelhandel durch, da dieser maßgeblich auch von den Kunden lebt, welche mit dem Auto die Kernstadt aufsuchen“, so Verbands-Geschäftsführer Wolfgang Puff. Er bringt die alte Idee von einer unterirdischen Parkgarage auf. Die vorgesehene Erhöhung von Stellplätzen beim Drei Mohren und möglicherweise am Milchberg sei kein Ausgleich.

    Dies sei gerade angesichts des Publikumsrückgangs in der Innenstadt, den auch das Einzelhandelsgutachten festgestellt hat (wir berichteten), eine Fehlentwicklung. Bei der Umgestaltung werde, so Puff, mit der Verbreiterung der Gehwege zu viel Rücksicht auf die Außengastronomie genommen. Er fordert mehr Parkplätze.

    Zudem müsse die Stadt überlegen, wie sie den Kö-Umbau, die Erneuerung der Fußgängerzone und den Maxstraßen-Umbau finanziell und zeitlich unter einen Hut bekommt. „Ob alle Maßnahmen weitgehend parallel in Angriff genommen werden können, dürfte fraglich sein“, so Puff. Generell befürwortet der Einzelhandelsverband aber Fußgängerzonen- und Maxstraßen-Sanierung.

    Wie berichtet, hatten sich auch Anwohner und Geschäftsinhaber zusammengetan, um mit der Stadt Möglichkeiten für einen möglichst reibungslosen Ablauf zu diskutieren. Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) kam am Montag zu einem ersten Treffen.

    Die Stadt möchte noch in diesem Jahr damit beginnen, die Gehwege in der Maximilianstraße zu verbreitern. Unklar ist noch, in welchen Abschnitten dies passieren wird. In den folgenden Jahren soll dann das Pflaster in der Straße neu verlegt werden.

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