Das Jugendfestival Modular rund um den Rathausplatz – das wird es dieses Jahr nicht geben. Spätestens nach der Absage einer angedachten Fortführung von „City of Peace“ seitens der Stadt war das Festivalleiter Stefan Sieber klar. Zum einem wird aufgrund der Baumaßnahmen in der Annastraße und Philippine-Welser-Straße der Rathausplatz nur eingeschränkt nutzbar sein. Zum anderen würden für ein Festival samt eigener Bühne die finanziellen Mittel nicht ausreichen.
Plan B nach dem Aus für City of Peace 2012
Sieber: „Der städtische Zuschuss für den Modular-Etat wurde nochmals auf nun insgesamt 90.000 Euro gekürzt. Davon könnte keine eigene Bühne samt Eingrenzungen und Sicherheitspersonal bezahlt werden.“ Im vergangenen Jahr war das anders: Eingebettet in das vierwöchige kulturelle Programm zur Frauenfußball-WM „City of Peace“, konnte Modular auch das Kulturstadion auf dem Rathausplatz nutzen.
Nach dem Aus für City of Peace 2012 griff Stefan Sieber, der als Projektleiter des Stadtjugendrings die künstlerische Leitung des Festivals verantwortet, auf Plan B zurück: die Kongresshalle. „Sie wurde bereits als Wunschspielort für das vergangene Jahr in Betracht gezogen. Kurz nach Eröffnung der frisch sanierten Kongresshalle wird nun das Jugendfestival von Donnerstag, 31. Mai, bis Samstag, 2. Juni, dort stattfinden.
Mitten in den Planungen für das diesjährige Modular
Derzeit befindet er sich mitten in den Planungen für das diesjährige Modular. Manche Programmpunkte konnten bereits unter Dach und Fach gebracht werden, manches ist noch offen. So wird beispielsweise die Band „Kraftklub“ am Freitag in der Kongresshalle auftreten, mit dem Format „Puppet on a String“ wird das Festival erneut am Donnerstag eröffnet.
Sieber: „Diesmal findet das bewährte Konzert aber in einer neuen Version statt.“ Am Abend der Eröffnung soll auch erstmals der Augsburger Pop-Preis „Roy“ verliehen werden. Die Idee stammt vom Popkulturbeauftragten Richard Goerlich, Sieber will sie nun ausführen.
Workshops, Poetry-Slam und Club-Abende
Außerdem soll es neben Workshops, einem Poetry-Slam, Aktionen in der für zwei Tage öffnenden Orangerie, einem „Forum für Populärkultur“ und Programm für die Kleinsten auch Klubabende im neuen „K-Klub“ – der ehemaligen Parklounge – geben.