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CSU: Parteispitze setzt Pferseer Ortschef ab

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Parteispitze setzt Pferseer Ortschef ab

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    Max Becker, abgesetzter CSU-Ortschef in Pfersee, will sich gegen den Beschluss des Parteivorstandes wehren. 
    Max Becker, abgesetzter CSU-Ortschef in Pfersee, will sich gegen den Beschluss des Parteivorstandes wehren.  Foto: Foto: Annette Zoepf

    Max Becker ist nicht mehr Vorsitzender der CSU-Pfersee. Er muss mit sofortiger Wirkung seinen Platz räumen. So hat es der Bezirksvorstand der CSU entschieden. Grund ist das Engagement von Becker bei der Neuen Christlich Sozialen Mitte (CSM). Vier anderen CSU-Mitgliedern, die sich ebenfalls bei der CSM engagieren, droht eine Amtsenthebung. Wenn sie ihre Funktionen bei der CSM nicht bis zum 21. Mai beenden, werden Stefan Düll, Bernhard Rotter, Wilhelm Böld und Marcus Barnstorf ihre Funktionen in der CSU auf Druck von oben beenden müssen.

    Parteichef Johannes Hintersberger informierte gestern, dass der Beschluss das Ergebnis einer mehrstündigen Beratung im Vorstand gewesen sei: „Wir haben einstimmig beschlossen, dass eine Funktion bei der CSU nicht vereinbar mit einer Funktion bei der CSM ist.“

    Hintersberger unterstrich dabei, dass es sich um kein Parteiausschlussverfahren handle. Die Mitgliedschaft in der CSU sei von der Ordnungsmaßnahme nicht betroffen. Becker wurde aber nicht nur das Engagement bei der CSM von der CSU-Parteiführung vorgehalten. Becker soll dem Vorsitzenden der Jungen Union (JU) Pfersee, Florian Zach, die Teilnahme, an einer Vorstandssitzung in Pfersee verweigert haben. „Dieses Verhalten ist nicht zu akzeptieren“, sagt Volker Ullrich, stellvertretender Parteivorsitzender der CSU.

    Die CSU-Pfersee wird jetzt kommissarisch von den Stellvertretern Jens-Holger Ziegler, Carsten Krois und Cornelia Mayr geleitet.

    Becker und seine vier Mitstreiter hatten zuletzt mehrfach betont, dass sie keinen Widerspruch sehen, wenn sie sich auch in der CSM einbringen.

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