Zwei Hundewelpen hat die Polizei am Augsburger Bahnhof aus dem Verkehr gezogen.
Bei einer Kontrolle von zwei Slowenen im Augsburger Hauptbahnhof überprüften die Beamten auch die Papiere der beiden Hundewelpen, die die Männer mit auf die Reise genommen hatten. Dabei wurden laut Polizeibericht Unstimmigkeiten bei den Eintragungen in den vorgezeigten Tierpässen gfestgestellt.. Völlig unklar blieb etwa, ob die Welpen bereits geimpft waren.
Weil die Hunde deutlich jünger schienen als das für einen Transport gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter von acht Wochen, informierten die Bundespolizisten das Veterinärsamt. Die Amtstierärztin stellte fest, dass die Vierbeiner tatsächlich zu jung für die Reise waren. Ebenso fehlte die obligatorische Tollwutschutzimpfung. Die beiden Mischlinge wurden deshalb sichergestellt und im Augsburger Tierheim untergebracht. Die nächsten sechs Wochen bleiben sie in Quarantäne.
Die beiden 26 und 42-jährigen Slowenen gaben daraufhin den Besitz der Hunde auf. Nach Ablauf der Quarantänezeit wird eine neue Bleibe für die Welpen gesucht. Die Augsburger Bundespolizei ermittelt gegen die beiden Männer wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. AZ
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