Startseite
Icon Pfeil nach unten
Augsburg
Icon Pfeil nach unten

Beruf: Schnuppern lohnt sich

Beruf

Schnuppern lohnt sich

  • |
  • |
  • |
    Rebecca Wimmer (rechts) informiert sich bei Marisa Jaron über die Ausbildung zur Polster- und Dekorationsnäherin.
    Rebecca Wimmer (rechts) informiert sich bei Marisa Jaron über die Ausbildung zur Polster- und Dekorationsnäherin. Foto: Foto: Diana Deniz

    Unter dem Motto „Mit uns die Karriere starten“ veranstaltete das Einrichtungsunternehmen Segmüller in Friedberg seinen dritten Ausbildungsinformationstag. Das Unternehmen mit 4000 Mitarbeitern bietet im Herbst 2012 wieder 100 Ausbildungsplätze in 18 verschiedenen Ausbildungsberufen an und gehört damit zu den größten Ausbildungsbetrieben Süddeutschlands.

    „Im Handwerk haben wir nach wie vor Nachwuchsprobleme“, stellt Ausbildungsleiter Jürgen Jäger fest. In Handwerks- und Logistikberufen, die nicht so populär sind oder mit einem Negativimage besetzt sind, sei es eine Herausforderung, geeignete Bewerber zu finden. „85 Prozent aller Azubis werden übernommen“, berichtet Jäger weiter.

    Rebecca Wimmer aus Friedberg macht in Kürze die Mittlere Reife und möchte sich umfassend vor der Berufswahl informieren. Von Marisa Jaron, der Ausbilderin für die Näherei, lässt sie sich erklären, was eine Polster- und Dekorationsnäherin genau macht. Jaron wirbt leidenschaftlich für ihren Beruf: „Während der Lehrzeit sucht man sich ein Möbelstück und einen Designer aus und setzt sich intensiv damit auseinander. Wir haben Schlosserei, Schreinerei, Näherei und Polsterei ja im Haus und deshalb wird das Möbelstück dann in echt nachgebaut, nicht wie in anderen Betrieben aus Pappe.“

    „Ich habe selbst eine Ausbildung hier gemacht, bin seit zwölf Jahren in der Näherei und seit drei Jahren für die Ausbildung zuständig“, erzählt Jaron und berichtet damit von einer beruflichen Laufbahn, wie sie sich die Firma wünscht.

    Alexander Klotz steht kurz vor dem Qualifizierenden Abschluss QA. Er hat bereits Praktika als Bäcker und Kfz-Mechatroniker absolviert. Nun möchte er noch in den Schreinerberuf hineinschnuppern. Das freut Michael Kohler, der im traditionellen Schreinerhandwerk ausbildet. Denn er legt jedem angehenden Azubi ans Herz, möglichst viele Praktika zu machen. „Wir stellen grundsätzlich keinen ohne Praktikum ein“, erklärt Kohler und stellt die Karrierechancen in diesem Handwerk in Aussicht: „Jeder Schreinermeister ist studienberechtigt, kann beispielsweise Innenarchitektur studieren oder in die Forstwirtschaft gehen.“

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden