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Augsburg: Streit um Live-Musik in der Maximilianstraße

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Streit um Live-Musik in der Maximilianstraße

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    Die Maximilianstraße in Augsburg.
    Die Maximilianstraße in Augsburg. Foto: Alexander Kaya

    Ordnungsreferent Volker Ullrich (CSU) will heute in der Sitzung des Allgemeinen Ausschusses (Beginn ist um 14.30 Uhr im Rathaus) um politische Unterstützung kämpfen, damit künftig Live-Konzerte in der Maximilianstraße möglich sind, wenn die Wirte dafür eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Die Grünen melden scharfe Kritik an.

    Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Eva Leipprand sagt: „Dass der Ordnungsreferent meint, im Alleingang ohne die Diskussion um den Bebauungsplan 470 zu beachten eine neue Regelung zu Musik in der Maxstraße per Dekret erlassen zu können, ist ein Hinweis darauf, dass er noch nicht in seinem Amt angekommen ist. So kann man nicht agieren. Gerade in der Maxstraße ist es von zentraler Bedeutung, die verschiedenen Interessen genau abzuwägen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Lobby der Wirte stärker berücksichtigt wurde als andere Gruppen.“

    Klägergemeinschaft "Nachtruhe": Zusätzliche Belastung für Anwohner

    Auch die Klägergemeinschaft „Nachtruhe“, die gegen den Lärm in der Maximilianstraße kämpft, hat reagiert. Sie sagt: Trotz der Klage vor dem Verwaltungsgericht zeigt die Stadt keinerlei Bemühungen, die Anwohner vor unzumutbaren Beeinträchtigungen und deren negativen Begleiterscheinungen zu schützen. Live-Musik auf Außengastronomieflächen bürde den Anwohnern in der Maximilianstraße und am Ulrichsplatz zusätzliche Belastungen auf. Diese seien nicht zu akzeptieren. (möh)

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