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Augsburg: Tempo 20 in der Maximilianstraße kommt näher

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Tempo 20 in der Maximilianstraße kommt näher

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    Heute beraten Stadträte über Möglichkeiten, den Lärm während der Nacht in der Augsburger Maxstraße zu reduzieren. Auch für die Taxifahrer soll sich einiges ändern.
    Heute beraten Stadträte über Möglichkeiten, den Lärm während der Nacht in der Augsburger Maxstraße zu reduzieren. Auch für die Taxifahrer soll sich einiges ändern. Foto: Archiv

    Die Auflagen des Verwaltungsgerichts an die Adresse der Stadt sind streng: Sie muss mit überzeugenden Aktionen dafür sorgen, dass der nächtliche Lärm in der Maximilianstraße reduziert wird. Gelingt dies nicht, droht als letzter Ausweg die Wiedereinführung einer Sperrzeit.

    Maxstraße: Ullrich stellt heute Maßnahmenpaket vor

    Ordnungsreferent Volker Ullrich (CSU) ist entschiedener Gegner der Sperrzeit. Er will mit anderen Entscheidungen auf die Bedürfnisse der lärmgeplagten Anwohner eingehen. Heute stellt er sein Maßnahmenpaket im zuständigen Ausschuss vor.

    Der Großteil der Ideen ist bekannt. So soll der städtische Ordnungsdienst personell aufgestockt werden. Außerdem soll ein Nachtbus um 4 Uhr verkehren. Auch ein Großteil der Gastronomen zieht mit. Die Wirte wollen auf freiwilliger Basis früher schließen. Zudem sollen Randalierer, die in Kneipen und auf der Straße unangenehm auffielen, härter bestraft werden.

    Geschwindigkeitsmessung: Nur sechs Fahrer waren zu schnell

    Ein weiterer Punkt ist die angestrebte Reduzierung der Geschwindigkeit in der Maximilianstraße. Noch gilt Tempo 30. Geht es nach Ullrich, soll die Geschwindigkeit auf Tempo 20 reduziert werden: „Auch diese Herabsetzung verspricht Abhilfe beim Lärm.“

    Ullrich betont aber auch, dass die Autofahrer sich gegenwärtig fast ausnahmslos an die Gesetze halten. Das ist zumindest das Ergebnis einer Geschwindigkeitsmessung am vergangenen Donnerstag. Eistest in der Augsburger Innenstadt

    Deren Auswertung liegt jetzt vor: Kontrolliert wurde von städtischen Mitarbeitern von 20 bis 3 Uhr. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum knapp 500 Fahrzeuge in jede Fahrtrichtung registriert. Lediglich sechs Autofahrer waren deutlich schneller als die erlaubten 30 Stundenkilometer. Sie waren mit mehr als 38 Stundenkilometer unterwegs, der Schnellste brachte es auf 46. Die ertappten Autofahrer müssen jetzt mit Verwarnungsgeldern rechnen, die zwischen 15 und 35 Euro betragen. Der Großteil der Autofahrer war zwischen 30 und 34 Stundenkilometern unterwegs.

    Ausschusssitzung: Sie beginnt um 14.30 Uhr im Rathaus.

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