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Augsburg: Übervolle Trams auf Uni-Linie: „Mehr geht nicht“

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Übervolle Trams auf Uni-Linie: „Mehr geht nicht“

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    Trams in Augsburg
    Trams in Augsburg Foto: Silvio Wyszengrad

    Die morgendlich vollen Straßenbahnen der Linie 3 in Richtung Berufsschulen, Reischlesche Wirtschaftsschule/Fachoberschule und Uni bereiten den Stadtwerken weiter Kopfschmerzen. Zwischen 7.30 und 8 Uhr sind Trams häufig so voll, dass niemand mehr zusteigen kann. Zum Winterbeginn verschärft sich das Problem, weil Studenten vom Rad auf die Tram umsteigen.

    „Die Linie 3 ist die problematischste Linie am Morgen“, so Tobias Harms, Leiter Fahrbetrieb bei den Stadtwerken. Allerdings gebe es keine Möglichkeiten, auf der Strecke in der Spitzenzeit am Morgen mehr Straßenbahnen fahren zu lassen. Zwischen 7.23 und 7.43 Uhr fahren am Königsplatz sechs zusätzliche Straßenbahnen los, die Bildungseinrichtungen entlang der Strecke bedienen und am Fußballstadion wenden.

    „Zusammen mit den regulären Straßenbahnen lassen wir innerhalb von 20 Minuten zehn Straßenbahnen am Königsplatz abfahren, haben also einen Zwei-Minuten-Takt“, so Harms. „Mehr geht nicht. Wir tun, was wir können.“ Denn im Abschnitt bis zum Roten Tor fahren zusätzlich die Linien 2 und 6 auf den Gleisen. Noch mehr Straßenbahnen würden einen Verkehrskollaps auslösen. Auch mit weiteren Bussen sei das Problem nicht gut lösbar. Abgesehen davon dürfte es sich dabei aus Stadtwerke-Sicht um eine Kostenfrage handeln. Harms rät Studenten und Schülern, früher zu fahren, wenngleich auch ihm klar ist, dass die meisten wenig Lust haben werden, früher aufzustehen, um dann an der Schule oder der Uni zu früh anzukommen.

    Besserung ist in Sachen Uni-Linie auch nicht in Sicht. Im Gegenteil: Während des Kö-Umbaus, der ab Februar 2012 alle Fahrpläne auf den Kopf stellen wird, werden weniger Straßenbahnen fahren. Als Grundtakt sind dann 7,5 Minuten vorgesehen, weil die Maximilianstraße als Ausweichstrecke nicht mehr Trams schlucken kann. „Ab dem Roten Tor werden wir aber in den Hauptverkehrszeiten zusätzliche Trams fahren lassen“, so Harms. An die heutige Taktdichte am Morgen werde man nicht herankommen. Als schwacher Trost bleibt Studenten nur, auf ein mildes Frühjahr zu hoffen: Dann kann man wieder radeln.

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