Zahlreiche von ihnen halfen beim Einladen ihrer Pakete in den Transporter der Malteser, mit dem Alexander Pereira, Chef der Hilfsorganisation, zu ihnen gekommen war. Der Truck macht sich am 25. Dezember auf den Weg in die Region Gaesti im Süden Rumäniens, um dort den Kindern und ihren Eltern schöne Momente in der Weihnachtszeit zu bescheren und deren Not etwas zu lindern.
"Wenn es uns so gut geht, können wir doch auch etwas abgeben", meinte die Drittklässlerin Antonia, die mit der ganzen Klasse Päckchen gepackt hatte, nachdem sie erfahren hatte, dass es vielen Menschen in Rumänien sehr schlecht geht. "In der Region Gaesti ist die Arbeitslosigkeit extrem hoch, dort herrscht nicht nur große Armut, sondern auch Hoffnungslosigkeit, gerade bei Kindern und Jugendlichen", erklärte Wiedemann. Spielsachen und eine gesunde Ernährung seien kaum erschwinglich und würden hoch geschätzt. "In Rumänien geht es vielen Leuten, darunter auch Kindern, nicht so gut wie den meisten Menschen hier. Zu Weihnachten ist das sicher besonders traurig, deshalb wünschen wir uns, dass unsere Pakete Freude bringen", hofft Camilla, die ebenfalls die 3. Klasse der Wittelsbacher Volksschule besucht.
Deshalb haben Camilla und ihre Eltern, wie alle anderen auch, einen Malblock und Buntstifte, Zucker, Mehl, Reis, Nudeln, Salz, Speiseöl, Kekse, Schokolade, Früchtetee, Zahnpasta und Zahnbürsten in das Paket getan.
Eine Packliste gab genau vor, was und wie viel von jedem Produkt in das Glücksbringer-Paket zu füllen war. "Dann kann niemand bevorzugt oder benachteiligt werden", erklärt Wiedemann, "das hilft uns bei der Verteilung der Pakete."
Mit viel Engagement und Freude haben die Schüler der Wittelsbacher Volksschule und die Kinder des Albertus Kindergartens die Glücksbringer-Aktion der Malteser Augsburg unterstützt: "Wir sind überwältigt von eurer Hilfsbereitschaft", sagte Amalie Wiedemann: "Mit euren Paketen können wir sehr vielen Familien helfen und ihnen eine große Freude machen."