Schachexperte Johannes Pitl geriet ins Schwärmen, als er von der herausragenden Partie in der dritten Runde des Augsburger Schach-Meisterturniers berichtete. Eine „phantastische Partie“, habe die erst 17-jährige Josephine Heinemann aus Magdeburg gespielt. „Ein Kunstwerk, das sicher zu den fünf schönsten Partien in der langjährigen Geschichte des Turniers zählt“, so der Organisator. Nach allen Regeln der Kunst hatte sich zwar auch Heinemanns 14-jähriger Gegner Jan Miesbauer gewehrt, doch am Ende musste er sich dem strategisch ausgereiften Spiel seiner Kontrahentin beugen. „Da wurde zum ersten Mal in diesem Jahr großes Schach gezeigt, ohne dass Großmeister dabei war“, zeigte sich Pitl überrascht vom beeindruckenden Auftritt der beiden Youngsters.
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