Anton Huber, Vorstand des TC Schwaben, musste gestern Nachmittag erst einmal tief durchatmen. Gerade hatten seine Regionalliga-Tennisfrauen denkbar knapp mit 4:5 gegen den TB Erlangen verloren. In einer dramatischen Entscheidung.
„Wir haben das letzte Doppel mit 8:10 im Match-Tiebreak und mit einem Doppelfehler verloren. Unglücklicher geht es kaum“, fasste Huber den unglücklichen Ausgang zusammen. Vendula Plechata und Melanie Fischer hatten den Sieg greifbar nahe, doch am Ende jubelten die Erlanger und der Traumstart des Augsburger Aufsteigers war geplatzt. Trotzdem war Anton Huber zufrieden: „Wir haben als Neuling 4:2 Punkte. Das geht in Ordnung.“
Dabei wurden die Gastgeberinnen gestern von Erlangen überrascht. 0:3 hieß es nach dem ersten Einzel-Durchgang. Mit der zweiten Welle verkürzte Schwaben auf 2:4. Und im Aufstellungsroulette der Doppel schien Huber zunächst das richtige Händchen bewiesen zu haben. „Wir haben es locker gehandhabt und nach dem Bauchgefühl aufgestellt“, sagt Huber. Was zunächst aufging. Krausova/Vrbenska und Mijacika/Pleyer glichen aus, das letzte Doppel musste die Entscheidung bringen. Am Ende fehlte dem Schwaben-Duo das nötige Quäntchen Glück. (ötz)