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Verletzung: Thurk kann nicht mehr

Verletzung

Thurk kann nicht mehr

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    Michael Thurk.
    Michael Thurk.

    Am Mittwoch hatte Michael Thurk (34) genug. „Es ging nicht mehr.“ Seit Wochen plagte sich der Torjäger des FC Augsburg mit Problemen am Sprunggelenk herum, doch nach dem Training am Mittwoch zog er die Reißleine. „Die Schmerzen waren einfach zu groß. Ich kann nicht ständig Schmerztabletten nehmen. Ich spürte es jetzt schon beim normalen Gehen.“

    Eine nochmalige genaue Untersuchung bestätigte jetzt, dass bei Thurk am linken Sprunggelenk ein Innenband beschädigt ist. „Passiert ist es schon gegen Ingolstadt, dann war es wieder besser. Aber auf dem holprigen Platz in Berlin ist es wieder schlechter geworden“, sagt Thurk. Der Kartoffelacker von Union hatte also doch noch ein nachträgliches Opfer gefordert.

    Jetzt muss Thurk erst mal bis kommenden Donnerstag pausieren. Er erhält eine Spritzenkur und einen Verband. Thurk ist zuversichtlich, dass er dann wieder mit leichtem Lauftraining beginnen kann. Er sagt: „Der Zeitpunkt jetzt ist noch relativ günstig. Ich gehe davon aus, dass wir auch ohne mich gegen Oberhausen gewinnen, danach ist Länderspielpause und gegen Bielefeld will ich wieder dabei sein“, sagt Thurk.

    Trainer Jos Luhukay nahm den Ausfall nach außen gelassen hin. Wo bei anderen Vereinen die Alarmglocken schrill läuten würden, kann Luhukay die Thurk-Alternative schon präsentieren: „Nando Rafael ist nach seinem Magen-Darm-Virus wieder fit.“ Gegen Union Berlin musste der treffsicherste FCA-Spieler (bisher 13 Treffer) pausieren, morgen gegen Oberhausen kann er wieder auflaufen. Der gebürtige Angolaner ist derzeit in so einer guten Form, dass Luhukay sogar von seiner Maxime abgeht, über die mögliche Startelf vor dem Spiel nichts preiszugeben. Normalerweise erzählt er viel, aber konkret wird er dabei nicht. Diesmal macht er eine Ausnahme: „Da mache ich kein Geheimnis daraus. Nando spielt.“

    Ihm zur Seite wird wohl Torsten Oehrl stehen. Außen vor ist derzeit Stephan Hain. Er ist Leidtragender des Luxusproblems von Trainer Jos Luhukay in der Offensive: „Wir haben vier sehr gute Stürmer mit unterschiedlichen Qualitäten. Für Stephan tut es mir in dieser Phase leid.“

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