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Vorschau: Schiller: Der zeitlose Klassiker

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Schiller: Der zeitlose Klassiker

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    Ein überdimensioniertes Schwert ist wichtige Requisite im Konzept von Dramaturg Tobias Vogt und Ausstatterin Susanne Hiller in Schillers „Die Räuber“.
    Ein überdimensioniertes Schwert ist wichtige Requisite im Konzept von Dramaturg Tobias Vogt und Ausstatterin Susanne Hiller in Schillers „Die Räuber“. Foto: Foto: U. Wagner

    Von Sybille Schiller

    Regisseur Fabian Alder, Dramaturg Tobias Vogt und Ausstatterin Susanne Hiller sind für die Inszenierung von Schillers "Die Räuber"  am Theater Augsburg verantwortlich. Am Samstag ist Premiere. Sie hätten sich bemüht, Schillers Drama zu „verzeitlosen". Diesem Stück werde keine bestimmte Zeitperiode übergestülpt.  Bekanntlich löste das Schiller’sche Erstlingswerk des Sturm und Drang bei der Uraufführung 1782 in Mannheim einen Theatersturm aus und machte den damals 22-jährigen Dramatiker schlagartig berühmt.

    Zentrales Motiv  ist der Konflikt zwischen Gesetz und Freiheit, festgemacht an den Brüdern Karl und Franz Moor, die beide um die Gunst ihres Vaters buhlen. „Wir haben textlich nichts verändert, dafür eine Menge gekürzt“, erklärt Tobias Vogt. Auch Personen seien dem Rotstift zum Opfer gefallen. „Schiller“, so Vogt weiter, „war in allen seinen Werken stets auch auf Wirkung bedacht. Auch wir setzen auf Wirkung, besonders in Bühnenkonzeption und Kostümen.“ Susanne Hiller zeichnet für beides verantwortlich.

    Auch die Kostüme seien eine Mischung aus historischen Zitaten und modischem Outfit. Als wichtige Requisite zeigen Vogt und Hiller ein Schwert, auf dem blutrot auf der einen Seite der Vers „Amalia, an deinem Eid zerbrach der allgewaltige Tod“ geschrieben steht. Susanne Hiller freut sich an solchen Einfällen: „Glücklich bin ich vor allem darüber, dass ich für dieses Stück eigensinnig etwas entwickeln und ausformulieren durfte.“

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