Die Veranstaltung gilt als das größte und älteste Schlittenrennen im Allgäu, zu dem tausende Zuschauer erwartet werden. Nach Angaben der Organisatoren stürzen sich die Männer und Frauen auf ihren im Ostallgäu "Schalengge" genannten hölzernen Hörnerschlitten in Zweierteams einen rund 1000 Meter langen und recht steilen Hang hinab. Mit den Schlitten wurde früher Heu und Holz vom Berg ins Tal transportiert. Heute dient die rasante Fahrt auf dem Schlitten vor allem der Unterhaltung der Zuschauer.
Veranstalter wollen neben aller Gaudi an schwere Arbeit ihrer Vorfahren erinnern
Das Spektakel findet immer am Faschingssamstag statt. Wie es seit Mitte der 70er Jahre Tradition ist, treten einige Fahrer kostümiert oder in historischer Kleidung an. "Das Rennen ist natürlich eine Gaudi. Gleichzeitig ist es aber unser Anliegen, mit der Veranstaltung an die schwere Arbeit unser Vorfahren zu erinnern", sagte Hanne Allgayer vom veranstaltenden Kappeler Schalengger Verein. Bei dem Wettrennen kämpfen die Schlittenfahrer auch um Pokale. Unter anderen werden der schnellste und der langsamste Rennteilnehmer prämiert. dpa