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Zwei-Euro-Stücke: Bayern hat jetzt eigene Münzen

Zwei-Euro-Stücke

Bayern hat jetzt eigene Münzen

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    Das Schloss Neuschwanstein ziert nun die Rückseite von 30 Millionen Zwei-Euro-Stücken.
    Das Schloss Neuschwanstein ziert nun die Rückseite von 30 Millionen Zwei-Euro-Stücken.

    Daran hätte König Ludwig II. seine wahre Freude gehabt. Millionen Europäer können in Zukunft beim Blick in ihren Geldbeutel das Schloss Neuschwanstein sehen. Denn das Konterfei des von Ludwig initiierten Füssener Wahrzeichens findet sich auf der Rückseite von 30 Millionen Zwei-Euro-Stücken wieder, die nun ausgegeben werden. 6,3 Millionen werden davon in München geprägt.

    Ehrung für die Bundesländer

    Mit der 16-teiligen Serie ehrt Deutschland seine Bundesländer. Seit 2006 erscheinen jährlich Zwei-Euro-Münzen jeweils aus einem anderen Bundesland, welche zusätzlich zur normalen Zwei-Euro-Kursmünze in Umlauf gebracht werden. Schloss Neuschwanstein löst nun den Kölner Dom als Vorgänger  ab.

    Dabei ist die Münze ein waschechter Münchner. Erich Ott, seines Zeichens Medailleur und Bildhauer aus der Landeshauptstadt, entwarf die Münze und verewigte sich in der Serie bereits zum zweiten Mal. „Die Aufgabe war sehr diffizil, dazu habe ich über vier Wochen gebraucht“, sagte Ott unserer Zeitung. 2006 entwarf er das Hamburger, für 2014 das niedersächsische Modell. „Das ist schon witzig, wenn man die eigenen Sachen im Umlauf sieht“, erzählt Ott. Das Bundeskabinett wählte seinen Vorschlag, er setzte sich damit gegen vier Konkurrenten durch.

    Die Münze für 2013 aus Baden-Württemberg mit dem Kloster Maulbronn kommt jedoch nicht von ihm.

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