Nach der Ausbreitung des für Rinder und Schafe gefährlichen Schmallenberg-Virus in Europa haben die bayerischen Behörden eine großangelegte Überwachungsaktion gestartet.

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Das Schmallenberg-Virus ist für Rinder und Schafe gefährlich.

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Der Schäfer Georg Risse aus Warstein steht am 13.01.2012 bei seinen Mutterschafen im Stall. Das für Rinder und Schafe gefährliche Schmallenberg-Virus wird in immer mehr Bundesländern nachgewiesen. dpa - Bildfunk+++
Foto: Jörg Taron
Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Nürnberg lässt flächendeckend Rinder- und Schafherden auf das gefährliche Virus untersuchen, wie eine Sprecherin der Behörde der „Augsburger Allgemeinen“ (Freitag-Ausgabe) bestätigte. Bislang gebe es keine Erkenntnisse über ein erkranktes Tier im Freistaat, erklärte die Sprecherin. Die vorsorglichen Untersuchungen werden vor Ort von den zuständigen Veterinärämtern durchgeführt.
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Das Schmallenberg-Virus war erstmals im vergangenen Herbst in den Niederlanden entdeckt worden.
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Unklar ist noch, ob der Erreger neu eingeschleppt wurde oder schon länger unerkannt in Europa vorkommt.
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Für Menschen ist es nach FLI-Einschätzung ungefährlich.
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In Deutschland war der Erreger erstmals im sauerländischen Schmallenberg nachgewiesen und deshalb Schmallenberg-Virus genannt worden.
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Das Schmallenberg-Virus gehört zur Gattung der Orthobunyaviren, die - wie etwa die Erreger der Blauzungenkrankheit - von Stechmücken übertragen werden.
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Orthobunyaviren sind laut Institut bislang bei Rindern in Ozeanien, Australien und Afrika bekannt.
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Bei trächtigen Tieren können sie zu Frühgeburten oder zu schweren angeborenen Schäden bei den Jungtieren führen.
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