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Schmallenberg-Virus: Bayern lässt flächendeckend Rinder- und Schafherden prüfen

Schmallenberg-Virus

Bayern lässt flächendeckend Rinder- und Schafherden prüfen

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    Das Schmallenberg-Virus ist für Rinder und Schafe gefährlich.
    Das Schmallenberg-Virus ist für Rinder und Schafe gefährlich.

    Das ist das Schmallenberg-Virus

    Das Schmallenberg-Virus war erstmals im vergangenen Herbst in den Niederlanden entdeckt worden.

    Unklar ist noch, ob der Erreger neu eingeschleppt wurde oder schon länger unerkannt in Europa vorkommt.

    Für Menschen ist es nach FLI-Einschätzung ungefährlich.

    In Deutschland war der Erreger erstmals im sauerländischen Schmallenberg nachgewiesen und deshalb Schmallenberg-Virus genannt worden.

    Das Schmallenberg-Virus gehört zur Gattung der Orthobunyaviren, die - wie etwa die Erreger der Blauzungenkrankheit - von Stechmücken übertragen werden.

    Orthobunyaviren sind laut Institut bislang bei Rindern in Ozeanien, Australien und Afrika bekannt.

    Bei trächtigen Tieren können sie zu Frühgeburten oder zu schweren angeborenen Schäden bei den Jungtieren führen.

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Nürnberg lässt flächendeckend Rinder- und Schafherden auf das gefährliche Virus untersuchen, wie  eine Sprecherin der Behörde der „Augsburger Allgemeinen“ (Freitag-Ausgabe) bestätigte. Bislang gebe es keine Erkenntnisse über ein erkranktes Tier im Freistaat, erklärte die Sprecherin. Die vorsorglichen Untersuchungen werden vor Ort von den zuständigen Veterinärämtern durchgeführt.

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