Ein ehemaliger Bodyguard und der frühere Augsburger Bischof Walter Mixa arbeiten an einem Buch. Gemeinsam wollen beide in wenigen Wochen auf eine Vortragsreise über Jesus gehen.

Ein ehemaliger Bodyguard und der frühere Augsburger Bischof Walter Mixa arbeiten an einem Bucprojekt. Gemeinsam wollen beide in wenigen Wochen auf eine Vortragsreise über Jesus gehen.
Der Gewaltpräventionsberater und frühere Personenschützer Michael Stahl aus dem baden-württembergischen Bopfingen sagte am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd, er werde in den nächsten Wochen zusammen mit dem Bischof im gesamten deutschsprachigen Raum moderierte Gespräche starten, damit die Menschen «die Liebe Gottes und die Kraft im Glauben wieder mehr kennenlernen». Die Vorträge sollen unter dem Motto stehen: «Nie allein, das Leben hat einen Sinn!»
Mit Mixa verbinde ihn sehr viel, sagte Stahl: «Wir sind beide durch sehr dunkle Täler gelaufen.» Und beide hätten Halt und Kraft in Gott gefunden. Sie wollten daher in der Vortragsreihe über die christlichen Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung sprechen.
Der Bischof sei «voller Tatendrang». Mixa habe «einfach diese Sehnsucht und das Bedürfnis», den Menschen von der Liebe Gottes zu berichten. «Er hat eine tolle Ausstrahlung», sagte der Ex-Bodyguard. Zeitgleich mit dem Start der Vortragsreihe werde auch ein Buch mit dem Titel «Nie allein - ...und ob wir schon wanderten im finsteren Tal» erscheinen, an dem er derzeit mit Mixa arbeite.
Stahl schätzt den Bischof schon seit Jahren, weil er immer offen seine Meinung sage. Im Dezember lud er Mixa daher zur Weihnachtsfeier seiner Sportschule ein: «Er hat die Einladung angenommen, was mich sehr überrascht hat.» Schnell sei «eine tolle Freundschaft» entstanden. Mit Blick auf die Prügel- und Untreuevorwürfe gegen Mixa sagte Stahl: «Darüber sollen andere urteilen.»
Mixa habe angesichts der Erlebnisse der vergangenen Monate «schon eine Traurigkeit in sich». Er klage aber niemanden an, sondern bete für alle Menschen - auch für seine Feinde. dapd
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