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Der arabische Patient

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Der arabische Patient

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    Der arabische Patient
    Der arabische Patient

    Es waren hochgesteckte Ziele. Zahlungskräftige ausländische Patienten – vor allem aus dem arabischen Raum – sollten als Medizintouristen die Gesundheitsbranche ankurbeln. Bayerns Staatsregierung hatte dafür sogar eine eigene Kampagne gestartet. Nun, die Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Der wirtschaftliche Aufschwung für die Krankenhäuser blieb aus.

    Das war auch nicht anders zu erwarten. Welche Klinik ist schon in der Lage, mit hochspezialisierter Hightech-Medizin den Wünschen der betuchten Kundschaft gerecht zu werden? Es sind nur wenige. Und nicht zuletzt bleibt immer auch die Frage nach der Zwei-Klassen-Medizin. Hier der, weil finanzstarke, besser behandelte, dort der „ganz normale“ Patient.

    Die wirklichen Probleme des kränkelnden Gesundheitssystems sind mit der Einrichtung komfortabler Privatstationen nicht zu beheben. Die Situation der finanziell angeschlagenen Krankenhäuser wird sich nur dann verbessern, wenn auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen. Durch staatlich verordnete Kürzungen sind viele Kliniken heute nicht einmal mehr in der Lage, für ihre Personalkosten aufzukommen.

    "Lesen Sie dazu: „Warten auf den Scheich“

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