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Der S-Bahn-Held von Solln: Ein Manager mit sozialem Gewissen

Der S-Bahn-Held von Solln

Ein Manager mit sozialem Gewissen

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    bild brunner Foto: dpa

    Jurist, Manager, ein sportlicher Mann: Dominik Brunner stand mit beiden Beinen im Leben. "Er war ein umgänglicher Typ", beschreibt ihn der Bürgermeister seines niederbayerischen Heimatorts Ergoldsbach, Ludwig Robold. Sympathisch, umgänglich und lebensbejahend - so sehen ihn auch die anderen Menschen in dem 7500-Seelen-Ort.

    Dominik Florian Brunner, mit Spitznamen "Nick" oder "Nicki", wuchs in Ergoldsbach auf, wohnte in einem Häuschen nahe bei seinen Eltern, um die er sich kümmerte. Die Wochenenden verbrachte er in München bei seiner Freundin, die Wohnung soll unweit des Tatorts im gehobenen Stadtteil Solln gelegen haben. "Weil Du nicht weggesehen hast, habe ich Dich verloren", schrieb seine Freundin in einer Todesanzeige. Kinder hatte der 50-Jährige nicht.

    Beruflich trat Brunner in die Fußstapfen seines Vaters, der bei der Erlus-Ziegelfabrik in Ergoldsbach heute noch im Aufsichtsrat sitzt. Nach einem Jura-Studium machte er in dem mittelständischen Unternehmen mit rund 600 Mitarbeitern Karriere und war zuletzt im Vorstand. Brunner sei sozial engagiert gewesen, sagt Bürgermeister Robold.

    Zu seinem 50. Geburtstag am 18. Mai habe er anstelle von Geschenken um Spenden für soziale Einrichtungen gebeten. "Er war ja Jurist, er hat schon einen gewissen Gerechtigkeitssinn gehabt", so Robold. "Es war seine Art, dass er freundlich bestimmt aufgetreten ist."

    (dpa)

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