Von einem Hubschrauber aus habe der Geschäftsführer des Gnadenhofs Gut Aiderbichl, Dieter Ehrengruber, das Rind am Montagabend entdeckt, sagte eine Sprecherin des Guts am Dienstag. Kuh Yvonne sei "flink wie ein Wiesel" in den Wald zurück gelaufen. "Es ging alles so schnell, viel zu schnell für ein Foto", sagte Ehrengruber demnach.
Noch solle Yvonnes neuer Aufenthaltsort geheimbleiben. "Wir dürfen Yvonne nicht verschrecken." Um sie einzufangen, soll gegen Ende der Woche ihr Sohn Friesi auf eine Wiese bei Zangberg im bayerischen Landkreis Mühldorf am Inn gebracht werden. Dort steht seit Mittwoch der ehemalige Zuchtstier Ernst, um die Kuh nach Wochen aus dem Unterholz zu locken.
Kuh Yvonne führt ihre Jäger seit elf Wochen an der Nase - besser: an der Schnauze - herum. Die in Oberbayern entlaufene Kuh Yvonne versteckt sich seitdem im Wald und lässt sich auch durch immer neue Tricks nicht einfangen.
Stattdessen amüsiert sich die halbe Welt über Yvonne und ihren Drang nach Freiheit. Berichte über die seit Mai flüchtige Kuh füllen inzwischen die Spalten französischer, britischer und amerikanischer Medien. AZ, dpa, dapd