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03. September 2010 16:09 Uhr

Oberstdorf

Hartnäckiger Schnee behindert Bergtouren

Nach dem Wintereinbruch Anfang der Woche sind viele Wege in den Hochlagen der Allgäuer Alpen immer noch nicht begehbar.

Unterwegs im Schnee im September 2009 auf den Zillertaler Alpen in circa 2000 Meter Höhe waren Gabi und Karl-Heinz Hehlinger aus Thannhausen.
Foto: Sammlung Hehlinger

Nach dem Wintereinbruch Anfang der Wochesind viele Wege in den Hochlagen der Allgäuer Alpen immer noch nicht begehbar. Nachtfrost und niedrige Tagestemperaturen hätten den Schnee kaum abschmelzen lassen, sagte der Alpinberater der Kurverwaltung Oberstdorf, Moritz Zobel.

Auch die Alpwirtschaft ist vom winterlichen Intermezzo betroffen. Viele Herden mussten bereits zwei Wochen vor dem Viehscheid auf Weideflächen in Talnähe getrieben werden. Der traditionelle Alpabtrieb, der im Allgäu alljährlich Zehntausende von Besuchern anlockt, sei aber nicht in Gefahr, teilten Sprecher der Alpwirtschaft bei einer Umfrage mit.

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Von einer Tour über hochalpine Wege sei derzeit noch abzuraten, erläuterte Zobel. Weder der berühmte Heilbronner Weg über den Gipfelgrat des Allgäuer Hauptkamms noch andere Verbindungswege zwischen den Alpenvereinshütten seien begehbar.

Durch Windverwehungen seien manche Wege noch bis zu 40 Zentimeter von Schnee bedeckt. An der 2067 Meter hoch gelegenen Fiderepaß-Hütte zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal lagen am Freitag fünf bis zehn Zentimeter Schnee. An allen anderen Hütten über 1800 Meter Höhe ist die Schneedecke sogar noch höher. ddp/sch/kos

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