Umsatzrückgänge wegen des Hochwassers: Der Dauerregen der vergangenen Tage schadet auch den Bayerischen Gastwirten. "Es gibt viele Stornierungsanfragen in den Nachbarregionen ohne Hochwasser", sagt Rita Mautz vom Branchenverband Dehoga. So würden beispielsweise Gruppen ihre Reservierungen absagen, die eine Fahrradtour an den Flüssen des Freistaats geplant hatten.
"Dieses Hochwasser wird für viele Betriebe das Aus bedeuten"
Auch Busunternehmen, deren Reiseangebot eine Schiffsreise auf der Donau beinhaltete, zögen die Buchungen zurück oder führen bestimmte Regionen erst gar nicht an, erklärt die Dehoga-Geschäftsführerin des Bezirkes Niederbayern. Die Schifffahrt ist auf Bayerns Flüssen wegen des Hochwassers nur noch eingeschränkt möglich. "Das alles wird für Umsatzrückgänge sorgen. Die Dimensionen können wir jetzt noch nicht absehen", sagte Mautz.
Einbußen bei Bayerns Wirten
Diese Verluste belasten die Gastronomen und Hoteliers noch zusätzlich zum langen Winter und dem verregneten Start der Freiluftsaison. Die Einbußen könnten auch mit bestem Wetter nicht mehr aufgeholt werden, sagte der oberpfälzische Bezirksgeschäftsführer Ulrich J. Korb. "An so eine schlechte Frühjahrs- und Sommeranfangsperiode kann ich mich nicht erinnern. Dieses Hochwasser wird für viele Betriebe das Aus bedeuten." Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Dehoga vertritt rund 42 000 Hoteliers und Gastronomen im Freistaat. AZ/dpa