Eine 37-jährige Frau, war am Freitagvormittag in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Kempten beim Staubsaugen, als plötzlich der Strom ausfiel. Unmittelbar danach bellte die Hündin "Amy". Die 37-jährige Schwangere öffnete aufgrund des Verhaltens der Hündin die Türe zu einer Abstellkammer, die über eine Stiege mit dem Dachboden verbunden ist. Beim Öffnen der Türe sah die Frau, dass dieser Raum verraucht war. Im Dachbereich waren Flammen zu sehen.
Die Frau verließ mit ihrer einjährigen Tochter und der Hündin umgehend das Haus. Als die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eintrafen, stellten sie im Bereich des Dachstuhles eine starke Rauchentwicklung fest. Für den Einsatz, bei dem rund 50 Mann der Feuerwehr Kempten vor Ort waren, musste der Bereich um das Gebäude abgesperrt werden. Bei dem Brand kam es zu einer Verrußung der Wohnung der Frau. Vom Feuer selbst waren im Wesentlichen auf dem Dachboden gelagerte Gegenstände betroffen. Derzeit sind die Auswirkungen auf den Fehlboden und den Dachstuhl noch nicht hinreichend bekannt, so dass noch keine Angabe zur Schadenshöhe möglich ist.
Da die Frau beim Öffnen der Türe Rauchgase eingeatmet hatte, wurden sie und ihr Kind zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die Hündin, um die sich zunächst die Polizeibeamten gekümmert haben, wurde zwischenzeitlich bei einer Freundin der 37-Jährigen untergebracht. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kripo Kempten übernommen.
Bei dem Brand entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von ca. 90.000 Euro. Aufgrund der Ermittlungen der KPI Kempten steht derzeit ein technischer Defekt als mögliche Ursache für das Feuer im Raum. AZ