Mit der Öffnung der ersten Hütten zum 1. Mai beginnt im Allgäu die Wandersaison. Laut Oberstdorfer Alpinberater Moritz Zobel muss aber noch mit viel Schnee gerechnet werden. „Im Bereich des Allgäuer Hauptkamms liegt der Schnee noch bis weit herunter – nordseitig teils noch fast bis in Tallagen“, so Zobel.
Offen sind ab 1. Mai beispielsweise wieder das Gimpelhaus in den Tannheimer Bergen oberhalb von Nesselwängle und das Staufner Haus am Hochgrat bei Oberstaufen. Auch manche weniger hoch gelegene Alpen- und Berggasthöfe bewirten bereits Gäste.
Hütten in den Oberstdorfer Bergen bis Pfingsten geschlossen
Noch geschlossen haben insbesondere die Hütten in den Oberstdorfer Bergen. Die Zustiegswege sind auch noch nicht begehbar, zudem herrscht dort Lawinengefahr. Die meisten Alpenvereinshütten öffnen erst an Pfingsten oder noch später.
Bereits möglich sind südseitige Touren an weniger hohen Bergen. Allerdings muss auch dort noch teilweise mit Schnee oder nassen, matschigen Abschnitten gerechnet werden. Nach Angaben von Bergwacht und Alpenverein gelten im Frühling und Frühsommer Altschneefelder als Unfallursache Nummer eins. Entsprechend sei festes Schuhwerk unbedingt ratsam.
Meterologen sagen zum Maianfang besseres Wetter voraus
Nach einem trüben und eher verregneten Wochenstart machen die Meteorologen Hoffnung auf Wetterbesserung zum Mittwoch, 1. Mai. Sie erwarten sonnige Abschnitte und kaum mehr Schauer bei etwas höheren Temperaturen.
Am Nebelhorn bei Oberstdorf ging gestern die Skisaison nach rund viereinhalb Monaten zu Ende. Im Gipfelbereich liegen dort immer noch über eineinhalb Meter Schnee.