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Hilfe geht nach Burkina Faso: Ingolstadt ist Unicef-Kinderstadt 2012/2013

Hilfe geht nach Burkina Faso

Ingolstadt ist Unicef-Kinderstadt 2012/2013

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    Ingolstadt ist für ein Jahr lang Deutschlands Unicef-Kinderstadt. Die Stadt sammelt Geld für Schulen und Kindergärten in Burkina Faso.
    Ingolstadt ist für ein Jahr lang Deutschlands Unicef-Kinderstadt. Die Stadt sammelt Geld für Schulen und Kindergärten in Burkina Faso. Foto: dpa (Symbolbild)

    Ingolstadt ist für ein Jahr lang Deutschlands Unicef-Kinderstadt. Es ist geplant, bei Aktionen 300.000 Euro zu sammeln. Mit dem Geld will man zwei Schulen und zwei Kindergärten für zusammen 460 Kinder im westafrikanischen Burkina Faso zu bauen: Dies teilte die Stadt am heutigen Montag mit. Seit 1991 ist es Tradition, dass jeweils ein Jahr lang eine deutsche Stadt die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen unterstützt. 2011 war es Nürnberg. Mit Soforthilfe und geförderten Entwicklungsprojekten setzt Unicef sich als Kinderorganisation der Vereinten Nationen seit Jahrzehnten dafür ein, Notlagen der Kinder in aller Welt zu lindern.

    Ingolstadt ist 19. Unicef-Kinderstadt

    Ingolstadt ist von Juni 2012 bis Juli 2013 die 19. Unicef-Kinderstadt. Bisher hat sich die Stadt der Autobauer zusammen mit der französischen Partnerstadt Grasse im entlegenen Legmoin schon an einer Trinkwasserbrunnen-Aktion beteiligt. Dies sagte Oberbürgermeister Alfred Lehmann (CSU) bei der Vorstellung der Aktion. "Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt setzen sich ein Jahr lang gemeinsam für die Rechte der Kinder ein."

    Geld kommt auch aus Kuchenverkauf und Theatergruppen

    Bei Kinderfesten will man mit Kuchenverkauf ebenso Geld einnehmen, wie bei Auftritten von Theatergruppen in Schulen, Talentshows und Sportveranstaltungen oder Flohmärkten. Darüber hinaus plant man Wohltätigkeitsbälle und Benefizkonzerte. Das Eröffnungsfest wird am 15. Juni stattfinden.

    Bildung als Schutz vor Ausbeutung

    Rund zwei Millionen Kinder können in Burkina Faso nicht zur Schule gehen. Nach Unicef-Angaben  leben viele Mädchen und Jungen auf dem Land, wo es zu wenig Schulen gibt. Die Lehrer hätten eine mangelhafte Ausbildung, sie unterrichten in überfüllten Klassenräumen. Bildung aber könne Kinder zu eigenständigen und selbstbestimmten Persönlichkeiten machen. "Das schützt sie vor Ausbeutung und Diskriminierung, eröffnet ihnen Chancen", so eine Unicef-Mitteilung.

    Burkina Faso liegt in Westafrika und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast die Hälfte der Einwohner lebt unterhalb der Armutsgrenze. Hauptstadt ist Ouagadougou. dpa/lby/AZ

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