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Trauer: Journalistenlehrer Walther von La Roche gestorben

Trauer

Journalistenlehrer Walther von La Roche gestorben

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    Walther von La Roche
    Walther von La Roche

    Der Gründer und Herausgeber der "Gelben Reihe" journalistischer Lehrbücher, Walther von La Roche, ist tot. Wie seine Mitherausgeberin Gabriele Hooffacker am Donnerstag in München mitteilte, starb der frühere Ausbildungsbeauftragte des Bayerischen Rundfunks und Dozent mehrerer Journalistenschulen bereits am 9. Mai im Alter von 74 Jahren in Hersching. Er wurde am Mittwoch im engsten Familienkreis beigesetzt.

    La Roche hatte 1975 mit der "Einführung in den praktischen Journalismus" den Grundstein zur Reihe der gelb eingefassten Bücher "Journalistische Praxis" gelegt. Es folgten weitere Bände, inzwischen sind laut Hooffacker knapp 30 Bücher der Reihe erschienen.

    Walther von La Roche wurde am 29. Februar 1936 in München geboren. 1954 legte er am Wilhelmsgymnasium in München sein Abitur ab. Schon als Gymnasiast betätigte er sich als Schülerzeitungsredakteur und gründete den Verband bayerischer Schülerzeitungen "Presse der Jugend", der heute "Junge Presse Bayern" heißt.

    Dann studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Rechtswissenschaften. Sein Studium finanzierte Walther von La Roche durch freie Mitarbeit als Journalist bei Rundfunkanstalten, Zeitschriften und Zeitungen. 1961 begann seine Karriere beim Bayerischen Rundfunk. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit beim BR arbeitete Walther von La Roche als Dozent an Hochschulen und Journalistenschulen.

    Während seines gesamten Berufslebens setzt sich Walther von La Roche für einen lebendigen Journalismus ein. Sein Credo: die Verständlichkeit von Texten, die Nähe zu Hörern und Lesern und eine klare Trennung der journalistischen Darstellungsformen. dpa/doma

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