Für einen 19-Jährigen Bergsteiger kam im Landkreis Rosenheim jede Hilfe zu spät: Der Mann ist bei einer Wanderung im Hochriesgebiet tödlich verunglückt.
Wie die Polizei berichtet, war das Opfer am Freitagmorgen zu einer kombinierten Mountainbike- und Radtour aufgebrochen, aber nicht wie mit seiner Familie vereinbart, gegen Mittag wieder zurückgekehrt. Da es Hinweise gab, wonach der junge Mann im Bereich der Kampenwand unterwegs war, suchten rund 100 Rettungskräfte der Bergwacht, der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei und Hubschrauber nach dem Vermissten. Allerdings erfolglos.
Einen Tag später erhielt die Bergwacht den Hinweis einer Wanderin, die ein herrenloses Mountainbike in der Nähe der Hochalm im Hochriesgebiet meldete. Es stellte sich heraus, dass es sich um das Fahrrad des Vermissten handelte. Nach intensiver Suche wurde der 19-Jährige schließlich am späten Samstagnachmittag am Hammerstein gefunden. Er lag tot etwa 400 Meter unterhalb des Gipfels. Nach ersten Erkenntnissen hat das Opfer sein Fahrrad bei der Hofalm abgestellt und ist dann zu Fuß weiter. Am Hammerstein ist er offenbar an einer Felswand abgestürzt und an seinen schwersten Verletzungen gestorben.
Mann aus Eichstätt in Tirol abgestürzt
Bei einer Bergtour im österreichischen Biberwier in Tirol ist am Samstag ein 33 Jahre alter Kletterer aus dem oberbayerischen Eichstätt tödlich verunglückt. Nach Polizeiangaben hatte der erfahrene Sportler mit seiner 54 Jahre alten Kletterpartnerin den Einstieg zu einer Route an der Biberwierer Scharte gesucht. Dabei verloren beide den Sichtkontakt zueinander.
Als die 54-Jährige die Suche wegen zu brüchigen Gesteins abbrechen wollte, hörte sie von einem Wanderer, dass gerade eine Person abgestürzt sei. Als sie ihren Partner nicht finden konnte, alarmierte sie den Notruf. Ein Rettungshubschrauber fand den 33-Jährigen tot auf. dapd/AZ