Mittwoch, 22. Mai 2013

24. März 2011 12:17 Uhr

Liftbetreiber zufrieden mit Skisaison

Dank Beschneiung Wintersport bis März Von Michael Munkler

Kempten Unterm Strich sind die meisten Allgäuer Liftbetreiber recht zufrieden mit ablaufender Wintersaison. Trotz weit unterdurchschnittlicher Naturschnee-Mengen konnte dank Beschneiungen vielerorts von Anfang Dezember bis in den März hinein Wintersport betrieben werden. In den höher gelegenen Skigebieten laufen bei besten Pistenverhältnissen die Lifte noch, doch Anfang/Mitte April endet auch dort zumeist die Saison – am Nebelhorn erst am 1. Mai.

Ostallgäuer Bergbahnen: Müsste er für die gesamte Saison eine Schulnote vergeben, würde er sie „befriedigend“ nennen, sagt Franz Bucher (Bergbahn Buching, Breitenbergbahn und Tegelbergbahn/Ostallgäu). Ausgesprochen gut sei es im Dezember und in den Weihnachtsferien gelaufen, in Buching aber müsse man die Faschingswoche als „Totalausfall“ verbuchen.

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Oberstdorf/Kleinwalsertal: Geschäftsführer Augustin Kröll (Fellhorn/Kanzelwand, Walmendingerhorn, Ifen) ist bisher recht zufrieden. Das Ergebnis werde im Gebiet Fellhorn/Kanzelwand wohl ähnlich ausfallen wie 2009/10. Am Ifen und Walmendingerhorn sei das Ergebnis etwa drei Prozent schlechter als im Vorjahr. Die Saison, so Kröll, habe einmal mehr die Notwendigkeit von Beschneiungsanlagen unter Beweis gestellt. Denn: „Ohne Kunstschnee hätten wohl viele Skigebiete im Allgäu schon nach dem Dezember den Betrieb einstellen müssen.“

Viele Sonnentage sorgten für ein gutes Betriebsergebnis

Nebelhornbahn/Oberstdorf: Sehr zufrieden ist Betriebschef Alfred Spötzl mit der Saison: „Viele Sonnentage haben uns ein gutes Betriebsergebnis beschert“.

Hörnergruppe/Oberallgäu: Laut Cornelia Leicht von der Hörnerbahn in Bolsterlang hat sich nach einem „hervorragenden Dezember 2010“ ein Januarloch aufgetan. Die Faschingssaison sei „befriedigend“ gewesen. Jetzt herrschten zwar noch gute Pistenverhältnisse, doch es gelinge nicht mehr, im „grünen Umfeld“ die hervorragend beschneiten Pisten gut zu verkaufen.

Buronlifte/Wertach: Das kleine Oberallgäuer Skigebiet hatte bisher auf Kunstschnee verzichtet, hat in der dort mittlerweile beendeten Saison aber den unteren Bereich mit Wasser aus dem Grüntensee beschneit. Insgesamt sei man auf 65 Betriebstage gekommen, berichtet Geschäftsführer Robert Römer. Er zeigt sich recht zufrieden – vor allem wegen der guten Weihnachtsferien. Es werde angestrebt, die Beschneiung weiter auszubauen.

Laut Simone Zehnpfennig von Allgäu Marketing gab es bei den Gäste-Übernachtungen allein im Januar ein Plus von 7,5 Prozent.

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